
Köln | Vorhang auf zur Heimspiel-Premiere in den diesjährigen Playoffs für die Kölner Haie. Nach dem knappen 1:0-Erfolg am Mittwochabend bei den Schwenninger Wild Wings erwartet der KEC den Tabellenneunte der Hauptrunde am Freitagabend (19.30 Uhr) im Haifischbecken zu Duell zwei.
- Kölner Haie erwarten die Schwenninger Wild Wings
- Es ist das zweite Playoffspiel in der Viertelfinalrunde zwischen beiden Teams
- Lanxess-Arena ist restauslos ausverkauft
Und die Euphorie und die Vorfreude in der Stadt, bei den Fans und in der Mannschaft ist groß. Die Lanxess-Arena ist bereits seit Wochen mit 18.600 Zuschauern restlos ausverkauft. In der Mannschaft ist das Selbstvertrauen nach dem ersten Schritt in Richtung Halbfinale.
„Es war ein enges Spiel in Schwenningen, aber wir haben eine reife und gute Leistung geboten“, sagte Kapitän und Haie-Urgestein Moritz Müller nach dem Auswärtserfolg in der Helios-Arena zufrieden.
Oliwer Kaski erzielte Tor des Tages für Kölner Haie
Ähnlich analysierte Matchwinner Oliwer Kaski, dem in der 13. Minute per Schlagschuss das goldene Tor zum Sieg gelang, die Partie: „Es war ein wirklich enges, sehr gutes Playoff-Spiel. Beide Teams sind viel gelaufen und haben dem Gegner wenig freien Raum gelassen. Es war wichtig, dass wir das erste Tor erzielen konnten und so am Ende das Spiel gewonnen haben.“
Denn die Gegebenheiten waren vor dem Start des Viertelfinales nicht einfach. Die Haie hatten vor den Playoffs bereits das Heimrecht in der Viertelfinalrunde getauscht, so dass die Wild Wings mit einem Auftaktsieg die Haie unter höheren Druck gestellt hätten. Aber auch die lauten Fans als auch der tapfer kämpfende Außenseiter konnte die beste Mannschaft der Hauptrunde nicht aus dem Konzept bringen.
Kölner Haie waren von Anfang an bereit
„Wir waren von Anfang an bereit für dieses erste Playoff-Spiel und haben gute 60 Minuten gezeigt. In Schwenningen besteht immer die Herausforderung mit der kleineren Eisfläche als gewöhnlich, doch damit sind wir gut umgegangen“, lobte Cheftrainer Kari Jalonen sein Team. „Wir haben die Zweikämpfe angenommen und das Spiel in der neutralen Zone einfach gehalten.“
Am Freitag soll nun mit den eigenen Anhängern der zweite von zwölf nötigen Schritten zum ersten Titel seit 24 Jahren genommen werden. „Vor der Kulisse wird das Spiel bestimmt mega“, betont Maximilian Kammerer. „Wir wollen direkt nachlegen.“
Positiver Start in die Serie war für Kölner Haie wichtig
Der Stürmer weiter: „Für uns als Mannschaft war ein positiver Beginn der Serie natürlich sehr wichtig gewesen, mit einem 1:0 zurück nach Köln zu fahren. Wir müssen weiter einfach spielen und extrem konzentriert in der Defensive agieren.“
Dann sollte es auch im sechsten Duell beider Teams in dieser Spielzeit einen sechsten KEC-Erfolg geben.