
Köln | Es sind die immer gleichen Meldungen, die man als Kölner nicht mehr lesen mag und die doch immer wieder kommen. . .
Die Stadt Köln vermeldete den nächsten Fund einer Weltkriegsbombe: „Bei Bauarbeiten wurde am heutigen Freitag, 8. Mai 2026, im Bereich „Am Mönchshof“ in Köln-Lindenthal, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.
Das Kampfmittel soll am Montag, 11. Mai 2026, entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden, wovon auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind betroffen ist. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.
Die nächste Bombe legt Montag Hohenlind lahm
Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 500 Metern festgelegt (siehe Karte im Anhang). Alle Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich bleiben am Montag geschlossen.
Die Stadt Köln bittet alle Eltern, sich darauf vorzubereiten. Rund 4.100 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger am Montag entschärft werden kann, steht noch nicht fest.
Eine Anlaufstelle wird in der Theodor-Heuss-Realschule, Euskirchener Straße 50, Köln-Sülz, eingerichtet, sie ist ab 9 Uhr geöffnet – aus diesem Grund kann der Schulbetrieb hier ebenfalls nicht stattfinden.
Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.“
Update: Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal entschärft
- Die Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf gegen 14.20 Uhr entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Es können aber noch nicht alle Sperrungen aufgehoben werden, da rund 100 Krankentransporte freie Straßen brauchen, um die Patient*innen des St.-Elisabeth-Krankenhauses und gehandicapte Anwohner*innen zurückzubringen. Auch die KVB-Linien 7 und 136 können aktuell noch nicht über die Dürener Straße fahren.