
Köln | Das Wichtigste zuerst: Der 1.FC Köln spielt auch in der nächsten Saison in der Bundesliga.
Aber wie eigentlich?
Nur weil die Liga so schwach ist! Mit 32 Punkten aus 33 Spielen steht man normalerweise vor einem trostlosen Abstieg.
Gegen den Letzten Heidenheim zeigte sich der geliebte FC von seiner erbärmlichen Seite!
Disziplin-Eklat vor dem Anpfiff, Schlamperei-Anfälle zuhauf auf dem Platz bei den Gegentoren. Ein ehrloser Abschied für verdiente Haudegen wie Kainz und Heintz, die in den wenigen Restminuten auch nix mehr retten konnten.
Meinung: Bilanz spricht gegen Wagner und Kessler
Klar kann man sagen: „Wen interessiert das alles, Hauptsache gerettet. Genug abgestiegen sind wir ja eh.“ Wie beim ersten Abstieg 1998, mit deutlich mehr Punkten!
Aber solch ein Auftritt ist angesichts des Wettbewerbs doch nicht entschuldbar.
Nicht nur gegenüber St. Pauli und Wolfsburg, die zurecht sauer sein und sich vera… fühlen werden, wenn sie die amateurhaft zugelassenen Gegentore aus Kölner Sicht sehen.
Sondern vor allem dem zahlenden eigenen Publikum! Den treuen Fans in der Kurve, die mit Choreos mal wieder mutig für die einzigen Highlights des Tages sorgten!
Coach Rene Wagner und Sportchef Thomas Kessler müssen sich nach dieser Vorstellung mehr denn je für ihre Tauglichkeit hinterfragen!
Denn noch so eine Saison geht garantiert nicht gut. Am Ende hat mit Said El Mala ein unverhoffter Shootingstar mit seinen Scorern das Gröbste rausgeholt – und wird wohl verkauft.
Hoffentlich war dieser Tag ein Warnschuss mit Nachhall für die letztlich Verantwortlichen.
Denn mit so einer Leistung droht am kommenden Wochenende in München gar ein historisches Ergebnis! Darauf noch nen Edel-Döner . . .
Die Noten der Startelf:
Schwäbe 6 – Schmied 6, Krauß 6, El Mala 6, Kaminski 6, Johannesson 6, Sebulonsen 6, Bülter 6, Lund 6, Maina 6, Özkacar 6
Autor Markus Krücken ist FC-Fan, seitdem ihn sein lieber Papa 1985 zu einem 3:0 gegen Homburg (!) ins Stadion mitnahm.
Als FC-Reporter war er viele Jahre für Kölner Medien am Start.