Heute: April 17, 2026
April 5, 2026
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Wilder FC-Ritt in Frankfurt: Wagners Joker stechen!

Frankfurt | Das nennt man ein goldenes Händchen zum Debüt!

2:2 bei Eintracht Frankfurt zum Einstand von Rene Wagner.

Tor des Monats-Stürmer Ragnar Ache konnte in Spiel eins nach Pannen-Coach Lukas Kwasniok nach nur wenigen Sekunden zur Gäste-Führung abstauben. Tat er aber nicht.

In einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit kamen beide Teams in der Folge zu guten Gelegenheiten.

Während bei den Gastgebern Ansgar Knauff, Ritsu Doan und vor allem Arnaud Kalimuendo gegen FC-Keeper Marvin Schwäbe scheiterten, hatte auch der FC – angetrieben vom gestenreichen Wagner an der Seitenlinie – Top-Chancen.

Doch Shootingstar Said El Mala (19) verzog mit links nur knapp, kurz vor Pause legte er uneigennützig auf Jakub Kaminski ab, doch der polnische Nationalspieler, der unter der Woche erst die WM-Teilnahme in Schweden verspielt hatte, verstolperte die Führung leichtfertig, so ging es torlos in die Katakomben.

Neuer FC-Coach wechselt prompt die Torhelden ein

Nach der Pause das gleiche, ausgeglichene Bild. Bis es zwanzig Minuten vor Abpfiff in einen wilden Schlagabtausch überging.

Die plötzlich desolate FC-Abwehr kassierte, wie ein Hühnerhaufen unorganisiert, durch Burkardt und Kalimuendo das 0:2 per Doppelschlag, doch Kaminski sorgte mit einer Einzelleistung für den prompten Anschluss und lenkte von der Osterhasen-Abwehr ab.

Rene Wagner. Foto: Herbert Bucco

El Mala vergab die Großchance zum Ausgleich (80.), musste dann auch noch verletzt runter – doch wer geglaubt hatte, das war es, sah sich getäuscht.

Denn Neu-Coach Rene Wagner bewies Wechselglück, hatte mit Bülter und Castro-Montes das goldene Händchen. Denn: Bülter legte per Kopf ab und „Fidel“ stand goldrichtig, schob zum Ausgleich ein. Vor den ausgelassen feiernden treuen Kölner Anhängern in der Kurve!

Nach klarem Rückstand also doch noch ein kaum für möglich gehalteneren Achtungsefolg für Köln, so hielt man St. Pauli auf dem Relegationsrang auf Distanz.

Und mit dieser Moral kann es in der nächste Partie, daheim gegen Werder Bremen im RheinEnergieSTADION, eigentlich nur einen Sieger geben. . .

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