
Köln | Köln ist bunt! Aloha, CSD!
Ganz schön was los in der Stadt. Für die diesjährige Cologne Pride, die unter dem Motto „Viele. Gemeinsam. Stark!“ steht, steigt am Sonntag mit der Großdemo der queeren Community der Höhepunkt.
Denn: Zum Christopher Street Day (CSD) in Köln rechnen die Organisatoren mit mehr als einer Million Teilnehmern!
Reul, Lauterbach, Ecken, Roth und Co. beim CSD
Bei der Parade durch die Kölner City sind rund 250 Gruppen mit etwa 60.000 Teilnehmern sowie 90 Festwagen am Start.

Hintergrund: Der Kölner CSD zählt zu den größten Highlights der queeren Community in Europa, hierzulande kratzt nur der CSD in Berlin ein ähnliches Ausmaß.

Von der Stadt Köln hieß es ankündigend im Vorfeld: „Bereits zum achten Mal beteiligen sich Mitarbeitende der Stadt Köln an der CSD-Parade mit einer eigenen Fußtruppe. Gemeinsam mit Familienmitgliedern und Freund*innen setzen sie ein Zeichen für Akzeptanz und Wertschätzung.

Oberbürgermeister Torsten Burmester, der die Parade am Sonntag mit eröffnet, wird die Gruppe begleiten. Initiiert wurde die städtische CSD-Teilnahme durch „Buntwerk“, das Netzwerk der LSBTI-Mitarbeitenden in der Kölner Stadtverwaltung. Für Menschen, die die ganze Strecke nicht aus eigener Kraft bewältigen können, stehen Sitzplätze in Fahrrad-Rikschas zur Verfügung.“

Als sichtbares Zeichen der Solidarität hat die Stadt Köln in Kooperation mit dem ColognePride e.V. auch in diesem Jahr die Deutzer Brücke mit den Progress-Pride-Fahnen beflaggt.

Darüber hinaus weht die Progress-Pride-Flagge vor dem Historischen Rathaus und den Bezirksrathäusern, dem Stadthaus in Deutz sowie weiteren städtischen Gebäuden.“
Neben OB Torsten Burmester zeigen auch weitere Spitzenpolitiker und kölsche Größen entlang der Strecke und auf den Wagen Präsenz!

Gesichtet: Der neue Festkomitee-Chef Lutz Schade, Ex-SPD-Chefin Saskia Esken, Jochen Ott, NRW-Innenminister Herbert Reul, das CDU-Duo Andreas Bohl und Florian Weber, Claudia Roth, Serap Güler, und Karl Lauterbach, den unser Außenreporter Marcel Le Bon Vivant prompt zum Selfie überredete.
Bohl: „Freiheit und Gleichberechtigung sind nicht überall selbstverständlich. Wir setzen durch unsere Unterstützung des und traditionelle Teilnahme am Cologne Prides ein starkes Zeichen, dass für uns Freiheit, Selbstbestimmung und Toleranz größte Wichtigkeit haben.“