
Warschau | Er hat es wieder getan!
Lukas Podolski (40) ist ein Fußball-Phänomen. Für den Bergheimer hat sich am Wochenende sportlich ein Kreis geschlossen. Kurz vor seinem 41. Geburtstag.
Denn nun ist Poldi auch der „Prinz Polen“. Mit seinem Heimat- und Traditionsklub Gornik Zabrze feierte der deutsche Ex-Nationalspieler im Pokalfinale des Nachbarlandes gegen Rackow einen 2:0-Triumph.
Nachdem Lukas bereits mit dem FC Bayern den DFB-Pokal und mit Arsenal den englischen FA-Cup gewonnen hatte, nun auch in seinem Geburtsland der Cup-Triumph und zum Ende der aktiven Spielerkarriere noch einmal ein weiterer Höhepunkt.
Wilke Stroman und Co. huldigen Lukas Podolski
Besonders schön: Im größtem Moment des Erfolgs dachte Podolski an eine Klublegende, holte Stani Oslizlo zum Trophäe-Stemmen mit zum Team aufs Podium.

Und auch sonst feierte Podolski den großen Sieg nicht alleine.
„Einfach geil. Und sowas von verdient“, jubelte auch Wilke Stroman auf der Tribüne vor Ort mit. Der frivole Poldi-Kumpel aus Köln war eigens mit einem Freund angereist, um Prinz Polen vor den 50 000 Zuschauern in Warschau zu huldigen und prostete auf den Rängen fröhlich zu.
Nachher blieb Zeit für ein Treffen und gemeinsame Schnappschüsse. Gut möglich, dass der fußballbekloppte Poldi durch den Pokalsieg motiviert nun sogar noch die Bilderbuch-Karriere fortführt, um auf weitere Erfolge zu lauern.
Unternehmer-König und Kumpel Stroman ist eh mit von der Partie.

Schade nur, dass der lebenslustige Fast-Präsident des 1.FC Köln nicht auch noch die Rettung der Geißböcke, die ein 2:0 bei Union Berlin bekanntlich noch stümperhaft aus der Hand gaben, parallel feiern konnte.
Das wäre wohl die Krönung einer wunderbaren Warschau-Reise gewesen. . .