
Berlin | Das ist es – nicht!
Der 1.FC Köln behielt die Nerven in der Alten Försterei in Berlin nicht und endete mit 2:2 im Abstiegs-Thriller in der Hauptstadt.
Es schien verdient zu gewinnen: Denn die Gäste waren von Beginn an gefährlicher, hungriger und gingen durch Marius Bülters feinen Schuss in Führung. Der FC war zu diesem Zeitpunkt der Pause schon gerettet.
Shootingstar Said El Mala (19), in der Vorwoche gegen Leverkusen noch der Torlos-Depp, sorgte dann mit seinem 12. Saisontor für die vermeintliche Vorentscheidung, ehe Berlins Rothe den Anschluss markierte.
Und dann? Schien den FC nur noch Zahlen-Magie aus der Bundesliga zu jagen. Doch Chef-Trainer-Novize Rene Wagner wechselte mal beide Torschützen aus.
1.FC Köln trotz 2:0-Führung kein Sieger in Berlin
Und hinten schaffte man sich selbst ab: Durch die Wechsel kam Unruhe rein, die Burcu mit einem satten Fernschuss zum kurios anmutenden 2:2-Ausgleich ausnutzte.
Was für eine Schande für die treuen FC-Fans, die immer an die Rettung glaubten und nur fast belohnt wurden.
Die muss dann halt im nächsten Heimspiel gegen Fast-Bayern-Bezwinger 1.FC Heidenheim (3:3 am Samstag in der Münchner Allianz Arena) wohl klappen. . .
Update:
In der Bundesliga gab am Sonntag die aus Kölner Sicht sehr frohe Kunde, dass St. Pauli es schaffte, zuhause 1:2 gegen Mainz zu vergeigen.
So ist den FC nur noch theoretisch das bekannte Abstiegsgespenst im Nacken. De facto ist Köln gerettet – trotz der peinlichen Wagner-Festspiele.
Und El Mala? Der Gewinner der Saison. Pulverisierte den Podolski-Rekord (10 Tore) und fährt nun als Serge Gnabry-Ersatz wohl mit zur WM . .