
Köln | Nanu?
Staunende Blicke am Donnerstag Abend rund ums Kölner Rheinufer. „Bei RTL sind ja die Lichter ausgegangen“, schmunzelte mancher Passant.
Denn der auffallende Messeturm von Köln-Deutz nahe des Tanzbrunnens, der bekanntlich als Blickfang der Skyline der Domstadt den Sitz von RTL beherbergt, strahlte diesmal nicht mit seinem bunten RTL-Logo in luftiger Höhe von 85 Metern.
Sondern blieb dunkel.
Eben erst wurde bekannt, dass der Konzern die Übernahme von Sky durch die Genehmigung der EU-Komission erfolgreich über die Bühne bringen soll (anvisiert ist als Termin der 1. Juni 2026). Da kann von „Lichter aus gehen“ im übertragenen Sinne sonst also (noch) kaum die Rede sein. . .
Apropos.
Am Kennedy-Ufer setzte es dafür gleichwohl Blaulicht und Sirenen-Geheule zur Genüge.
Denn: Um der Tuning-und Rasercommunity Paroli zu bieten, hat die Polizei am Donnerstag Abend extrem scharfe Kontrollen durchgeführt und zeigte der Szene starke Präsenz.
Es waren Hundertschaften vor Ort im Einsatz, mehrere Fahrzeuge wurden durchsucht.
Overath: Wieder ein Geldautomat gesprengt
Zudem sorgte am 1. Mai ein weiterer Fall für Wirbel.
Die Polizei gab bekannt: „Bei der Sprengung eines Geldautomaten am frühen Freitagmorgen (1. Mai) gegen 5:15 Uhr auf der Lindlarer Straße in Overath-Immekeppel haben die Täter erheblichen Gebäudeschaden verursacht. Das Haus, in welchem sich die Filiale der Kreissparkasse befindet, geriet in Brand. Eine benachbarte Tierarztpraxis wurde schwer beschädigt – Fensterscheiben einer gegenüberliegenden Bäckerei gingen zu Bruch. Feuerwehrkräfte brachten Bewohner unverletzt aus dem brennenden Haus in Sicherheit.
Zeugenaussagen zufolge sollen zwei maskierte Täter in einen schwarzen Mercedes gestiegen sein, in dem ein Fahrer gewartet habe. Der Mercedes soll in Richtung Lindlar geflüchtet sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, blieb bislang ohne Erfolg.

Die Kriminalpolizei sichert derzeit Spuren. Die Lindlarer Straße bleibt für die Dauer der Arbeiten am Tatort voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt. Die Ermittlungen zur Beute dauern an.
Hinweise zur Tat, den Tätern sowie zum Fluchtfahrzeug nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 23 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.“