
Köln | Er ist ein wacher Geist und in der Stadt umtriebig unterwegs, legt die Finger in die Wunden, aber spart genauso wenig mit Lob.
Einfach ein markantes Kölner Gesicht mit Stimme, die Gewicht hat.
Nur offenbar nicht beim Ordnungsamt. . .
„Das Thema der unsäglichen E-Roller in Kölns Fußgängerzonen lässt mir einfach keine Ruhe“, so Michael Schwan, der bereits vor ein paar Wochen auf die „Kamikaze-Touren“ von E-Roller-Fahrern rund um den Dom entrüstet hingewiesen hat.
Geändert hat sich? Nichts!
Wieder einmal sieht sich der beliebte Ex-TV-Moderator und Vollblut-Karnevalist (moderierte am 9. Juli auch erstmals unser Loss mer schwade-Talkformat im Kölner Stadt Treff in der Altstadt) nach einer Erfahrung vom Freitag Morgen bestätigt.
Seine Beobachtung: Die Anarchie im Verkehr an der ruhmreichen Kathedrale tobt akuter denn je – zum Leidwesen der Fußgänger!
Michael Schwan kritisiert Kölner Ordnungsamt
Rücksichtslos und ungehemmt ignorierten die Nutzer der Vehikel alle Regeln und verhohnepipelten bei ihren Manövern damit auch die z.t. laut Schwan sogar anwesenden, aber untätigen Ordnungshüter.

„Heute Morgen zwischen 10.45 und 11:30 beim Kaffeetrinken auf dem Wallrafplatz 10 E-Roller gezählt (einer doppelt besetzt).
Auch das Ordnungsamt war vor Ort – allerdings im Dienstwagen 😳👎…
Eine viel sinnvollere Fußstreife hätte die E-Roller stoppen und Bußgelder kassieren können, das wären immerhin in diesen 45 Minuten rund 200 Euro für die klamme Stadtkasse gewesen“, postete Schwan in den sozialen Netzwerken und dokumentierte das Spektakel.
Und: Er gab den offenbar müden Amtsträgern gleich noch eine verbale Watschn in Form einer Aufforderung mit.
„Liebe Politiker meiner Stadt Köln, werden Sie endlich tätig: Mit Wegsehen und Ignorieren kann man keine Probleme lösen“, so der Sympathikus.