
Köln | Kopfschütteln am Kölner Eigelstein!
Dass gefühlt ganz Köln seit Jahren eine große Baustelle ist, ist freilich nichts Neues. . .
Doch Burkhard Wennemar musste seinem Ärger über das, was er seit dem 12. Juni, 7 Uhr täglich vor seinem Haus erblickt, nun nach langem Schweigen Luft machen.
„Denk ich an Köln in der Nacht“, beginnt der Anwohner am Gereonswall am Eigelstein das Dilemma in Anlehnung an das schwermütige Gedicht von Heinrich Heine zu schildern, „Stillstand allüberall – nur ein Beispiel direkt vor unserer Haustür. Da ist seit mehr als anderthalb Monaten (seit sieben Wochen!) ein Bereich mit Baken abgesperrt, ohne dass da bislang mit Arbeiten begonnen wurde.“
Gereonswall: Anwohner beklagen Parkplatz-Farce
Dies verschlimmere die ohnehin prekäre Parkplatzsuche- und situation im Veedel, von der er selbst nicht einmal betroffen sei.

Wennemar postete entsprechende Bilder der besagten „Baustelle ohne Arbeiter und Material“ und ergänzte nämlich weiter: „Die Anwohner fragen sich auch, was da überhaupt gearbeitet werden soll – es gibt keinerlei entsprechende Hinweisschilder. Wenn ich noch ein Auto besitzen würde – wegen der „Maßnahme“ entfallen da acht Stellplätze -, würde ich wahrscheinlich in einem Akt zivilen Ungehorsams die Baken einfach beseitigen und dort parken.“
Alles, was in dem besagten abgesperrten Bereich zu entdecken ist, ist ein verloren wirkendes Parkverbotsschild mit dem besagten Datum 12. Juni.
Doch geschehen sei seitdem nichts, versichert er gegenüber Koeln0221 und die nicht informierten Nachbarn verlören allmählich die Geduld.
Eine Anfrage bei der Stadt stehe aus. Auf seine Schilderung hin teilten User, darunter namhafte Lokalpolitiker, in den sozialen Netzwerken das Kopfschütteln.
Fraglich, ob es nun tatenlos durch die Nacht und den Tag vor Ort und Stelle weitergeht. . .