
Köln | Der Mut hat sich gelohnt. . .
Die Kölner Polizei meldet am Mittwoch Mittag (29. April 2026): „Dank eines aufmerksamen Zeugens haben Zivilermittler des Einsatztrupps Mitte am Dienstagmittag (28. April) in der Kölner Innenstadt einen mutmaßlichen Drogendealer (27) festgenommen und verschiedene Betäubungsmittel beschlagnahmt.
In einer Wohnung in der Hochstadenstraße fanden sie unter anderem mehrere Kilogramm Cannabis, mehrere 100 Gramm Haschisch und weitere Betäubungsmittel. Zudem lagen in der Wohnung etwa 2.000 Euro Bargeld sowie mehrere Schusswaffen.
Ein Passant hatte der Polizei einen Hinweis darauf gegeben, dass jemand in der Hochstadenstraße offensichtlich mit Drogen handeln würde.
Kurze Zeit später hatten die Zivilkräfte den Tatverdächtigen dabei beobachtet, wie er eine Wohnung verließ und sich mit einem Kunden traf. Nach dem Tausch von Bargeld und Drogen griffen die Ermittler zu und kontrollierten die beiden.

Während der mutmaßliche Konsument nach seiner Personalienfeststellung vor Ort entlassen wurde, kam der 27-Jährige ins Polizeigewahrsam. Er soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.
Achtung: Falsche Polizisten sind unterwegs
Wichtig auch:
Aktuell registriert die Polizei wieder vermehrt Betrugsanrufe, insbesondere im Bereich Leverkusen. Die Täter versuchen dabei vor allem, ältere Menschen mit der Masche des „falschen Polizisten“ zu täuschen.
Die Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus und behaupten, Geld oder Wertsachen der Angerufenen seien in Gefahr. Tatsächlich zielen sie darauf ab, Vertrauen zu erschleichen und ihre Opfer um ihr Erspartes zu bringen.
Allein am Montag (27. April) hat die Kriminalpolizei mehr als zehn Fälle registriert, in denen Täter mit dieser perfiden Methode versuchten, an das Vermögen älterer Menschen zu gelangen. In allen bislang bekannten Fällen reagierten die Angerufenen besonnen, sodass es bei Versuchen blieb.
Aktueller Fall:
Eine 73-jährige Seniorin aus Leverkusen-Manfort erhielt am Montagmittag (27. April) den Anruf eines unbekannten Mannes, der sich am Telefon als „Polizist“ vorstellte.
Unter dem Vorwand, dass es in der unmittelbaren Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und ihm eine Liste mit potenziellen weiteren Tatorten vorliege, auf der auch ihr Name vermerkt sei, versuchte der Anrufer, die Frau zu verunsichern.
Die Seniorin reagierte umsichtig, teilte dem Anrufer mit, die Polizei verständigen zu wollen, und beendete das Gespräch.
Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Fälle gibt die Kriminalprävention erneut wichtige Hinweise:
- Nennen Sie keine Details zu Ihrem Vermögen oder Konten.
- Die echte Polizei fragt sie niemals am Telefon nach Ihrem Geld
oder Wertsachen.
- Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder Wertsachen an
unbekannte Personen.
- Verständigen Sie sicherheitshalber die Polizei über den Notruf
"110"!
Weitere Hinweise und Tipps zum Thema „Betrug“ gibt es unter folgenden Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten