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April 27, 2026
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Höhenhaus: Überraschende Abstimmung im Brücken-Zoff!

Köln | Das war wohl ein echter Showdown!

Koeln0221 hatte mehrmals von den Anwohnerprotesten in Köln-Höhenhaus gegen den geplanten Rückbau der Straßenbrücke Am Flachsrosterweg berichtet.

Nun ging die Sache in die entscheidende Phase. Und die Gegner der Pläne der Verwaltung ließen nicht locker.

Für den Montag Abend hatten sie nach der gestarteten Online-Partition und Demonstration die nächste Aktion angekündigt, um ein Zeichen zu setzen.

„Liebe Nachbarn,

morgen um 17:00 Uhr entscheidet die Bezirksvertretung im VHS-Saal am Wiener Platz 2a über unsere Brücke (TOP 9.1.1). Die Sitzung ist ÖFFENTLICH‼️ Es ist davon auszugehen, dass  der Leiter des Mobilitätsdezernats, Ascan Egerer, auch dort sein wird“, hieß es in einer Ankündigung im Veedel vom Sonntag, die von Alexander Dick und Mario Görög stammt und untereinander verschickt wurde.

Anwohnerprotest findet bei Bezirksvertretung Gehör

Und weiter: „Wir werden da sein und unsere Petition mit über 1.700 Unterschriften übergeben. Aber: Das allein reicht nicht.

Komm mit und unterstütze uns, zeig Präsenz! Je mehr wir sind, desto mehr können wir deutlich machen, dass für uns die geplante Lösung des Mobilitätsdezernats NICHT akzeptabel ist!“

Das vom besagten Ascan Egerer geführte Mobilitätsdezernat wollte eine der beiden Zufahrten zu dem Viertel für Pkws schließen.

Die Ankündigung kam für die Nachbarn aus heiterem Himmel und sorgte für Unverständnis, denn sie fürchten dann ein heilloses Verkehrschaos mit unabsehbaren Folgen. 

Update:

Die Wende! Nun ist nach Informationen von koeln0221 die Entscheidung der „BV-Sitzung“ gefallen: Die einspurige Kompromiss-Lösung mit Ampel, die sich die Anwohner so gewünscht hatten, wurde einstimmig beschlossen. Linke und Volt enthielten sich demnach. Ca. 80 Protestler waren wie angekündigt vor Ort und übergaben die Petition mit mehr als 1700 Unterschriften.

Mit Erfolg! Egerers ursprünglicher Plan wäre so vom Tisch.

Wie wenig Proteste woanders ausrichten und gehört werden, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Köln-Worringen. Dort fühlen sich die Unternehmer entlang der B9-Baustelle bis heute von der Politik im Stich gelassen, da sie von der dortigen Vollsperrung ebenso überrascht wurden.

„Bis zu 74 Prozent Einbußen“ beklagte etwa die tapfere Tankstellen-Pächterin Regina Spalluto, die um ihre wirtschaftliche Existenz jeden Tag kämpfen muss, für den Winter.

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