
Hintertux | „Das ist natürlich immer ein Highlight, weil wir Künstler viel Zeit miteinander verbringen können, uns viel austauschen können, ein bisschen Spaß haben und natürlich auch schon mal eine Marille trinken, Dann haben wir natürlich ganz viel Zeit mit den Menschen vor Ort.“
Torben Klein ist Jahr auf Jahr von der kölschen Woche in Hintertux begeistert. Seit über zwanzig Jahren sorgen Kölner Bands in Tirol/Österreich nach der Karnevalssession für Party pur im Schnee. So auch aktuell!
Der Sänger gehört wie Kempes Feinest, Lupo, Rabaue, Boore uvm. traditionell auch jetzt zum Programm (21.-27. März) in über 1500 m Höhe im Zillertal. „Die Kulisse ist natürlich der Knaller in Hintertux und für mich ist es schon quasi fast wie nach Hause zu kommen, denn ich war jetzt schon über 20 mal da unten und es macht immer wieder Spaß.“
Klein weiter: „Und in diesem Jahr dann natürlich ganz besonders der Tag immer auf der Bichlalm bei strahlendem Sonnenschein, wo sich die Künstler die Klinke in die Hand geben oder der Mittwochabend, wo alle Künstler, die dort sind, miteinander musizieren („Jedem mit Jedem“) und zwar jeder so, worauf er Bock hat. Jeder, der Lust hatte, hat ein Lied gesungen in der Hohenhaus Tenne, die brechend voll war und das Ganze ging bis 1:00 Uhr nachts.“
Die Wetterwidrigkeiten taten der guten Laune keinen Abbruch, allerdings erreichte Klein mitten in Hintertux die bittere Kunde aus Köln vom überraschenden Tod seines Freundes aus Pulheim, dem jecken Harald Müller.

„Das haben wir am Morgen erfahren und es waren ja ein paar Puheimer vor Ort, die alle sehr schockiert waren“, so Klein traurig, „Und ich auch, weil ich sehr oft bei ihm im Wirtshaus war und viel mit ihm gelacht habe.
Und auch mit ihm geplant habe. nicht nur als Literat, sondern auch mit seinem Hotel, was er mal hatte. Wir sind alle alle sehr traurig und geschockt und werden ihm eine riesige Beerdigung bereiten, denn das hat er verdient, so bemüht, wie er immer war.“
Die Familie des einstigen „Prinz Pascha“ bittet gegenüber koeln0221 um Verständnis, dass die Zeremonie im intimsten Kreis gehalten werden soll.