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Drama in Kölner Umland: „Hier brennt meine Existenz ab!“

Das Feuer breitete sich schnell aus, zerstörte alles.

Köln | Er steht vor dem Nichts!

Fassungslos starrt Sascha Wiedenhöfer (46) auf seine „Mr. Jet“-Ruine vor ihm.

„Mir ist meine Existenz abgebrannt!“, sagt der Schrauber aus Niederkassel im Kölner Umland zu koeln0221 aufgelöst, „Ich hab bei mir in meiner Halle geschraubt, da gab es eine riesige Explosion. Ich bin zwei Meter nach vorne geflogen, Vitrinen sind geplatzt, es flogen Scherben auf meinen Kopf. Alles ist von der Wand gefallen, auf den Boden. Ich dachte das Gebäude stürzt rein.“

Was ist da nur passiert?

Nach Angaben der Feuerwehr war am Dienstag auf dem Areal in Niederkassel-Rheidt ein Lkw in Brand geraten. Die Flammen schossen rasch auch auf das gesamte Gebäude über. Tragisch: Es war zunächst keine Versorgung mit Löschwasser möglich. Verletzt wurde glücklicherweise indes niemand.

Die Ruine am Tag nach dem Inferno in Niederkassel-Rheidt.

Wiedenhöfer, der sofort nach dem Knall die Feuerwehr gerufen hatte, schildert die dramatischen, hilflosen Momente: „Der Hallennachbar kam rein und mir entgegen gelaufen, hat mich eingesammelt. Wir konnten zusehen, wie meine Existenz abbrennt. 110 Einsatzkräfte waren da, aber es gab kein Wasser. Es war nichts mehr zu retten, alles war voll Rauch.“

Was ist mit der Versicherung?

Der Unternehmer, Vater einer Tochter, zittert jetzt: „Ich weiß es nicht. Wenn sie es nicht übernimmt, bin ich bankrott. Ein Spendenkonto ist eingerichtet worden von einem Freund aus Düsseldorf. Ich konnte drei von zwanzig Jetskis retten, ein Jetski liegt bei 23-24.000 Euro.

Unternehmer Sascha ist nun auf Hilfe von Freunden wie Markus angewiesen.

Und ich habe vor einer Woche noch nachweislich Material für 30 000 Euro eingelagert, mein komplettes Hab und Gut habe ich immer wieder in die Firma gesteckt. Ich würde mir wünschen, dass das Drama viele mitbekommen und mir geholfen wird. Natürlich auch genauso den anderen.“

Denn betroffen sind auch Familien. In dem Komplex befanden sich auch zwei Wohnungen. „Die Bewohnerinnen und Bewohner stehen nun vor dem Nichts“, heißt es im General-Anzeiger, der zuerst berichtete.

Mit seiner Firma hat Sascha selbst immer wieder bedürftige Einrichtungen unterstützt. Nun hofft er selbst (klick auf den Link), dass ihm geholfen wird.

Ein Funke der Hoffnung: Von den anvisierten 20 000 Euro sind mehr als 10 000 bereits eingegangen.

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