
Köln | Erst der dauernde VAR-Ärger inklusive Geldstrafe wegen Stadionsprecher Michael Trippel.
Nun die nächste Pyro-Sanktion.
Der DFB und der FC – momentan nicht gerade eine feine Beziehung. Denn im Abstiegskampf kassieren die Geißböcke nun eine neue saftige Rechnung.
Denn der Verband gab infolge der Ereignisse rund um das Bundesliga-Heimspiel im RheinEnergieSTADION zwischen dem 1.FC Köln und Bayern München (14. Januar) am Mittwoch bekannt: „Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten 1. FC Köln im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 220.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 73.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2026 nachzuweisen wäre.“
Wird der FC wieder der Randale-Meister?
Zu Beginn des Bundesligaspiels gegen den FC Bayern München am 14. Januar 2026 hatten Kölner Anhänger zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet.

Weiter heißt es in der Begründung für die Strafe: „Der DFB-Kontrollausschuss geht nach Inaugenscheinnahme von Videomaterial von mindestens 110 pyrotechnischen Gegenständen (mindestens 100 Bengalische Feuer und 10 Rauchkörper) aus.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste das Spiel in der 3. Spielminute für ca. 9 Minuten unterbrochen werden. Das Urteil ist rechtskräftig.“
Im Vorjahr hatte der Deutsche Fußball-Bund die 56 Vereine aus den höchsten drei Ligen zu Geldstrafen von ca. zwölf Millionen Euro belangt.
Die Summe liegt damit nur knapp unter der aus der vorhergehenden Saison, als die Klubs rund 12,5 Millionen Euro zahlen mussten. Der zweifelhafte Titel als „Randale-Meister“ ging an den FC.
Der DFB verhängte da insgesamt Geldstrafen in Höhe von 924.355 Euro gegen den FC. Auch der zweite Aufsteiger HSV wurde mit 623.555 Euro erleichtert.