
Köln | Das schmeckt sicher vielen Freunden guter kölscher Speisen im Veedel. . .
Viel los am Mittwochabend auf der Vringsstroß!
Reges Treiben auf der berühmten Meile in der Südstadt. Denn wegen der beliebten Kneipentour von Loss mer singe bildete sich vor dem Alten Brauhaus eine Mega-Schlange, es gab kaum für Passanten ein Durchkommen, selbst für Rollstuhlfahrer nicht.

Wenige Meter weiter sorgte ein Angebot im rot leuchtenden Schaufenster ebenfalls viele Blicke auf sich. Denn dieses ist etwas für wahre kulinarische Nostalgiker. . .
„Preise wie vor 20 Jahren“ – mit diesem Aktions-Slogan bewirbt eine Currywurst-Bude mitten auf der Severinstraße ihr traditionelles, 20-jähriges Jubiläum direkt auf der beliebten Meile, die jeder Südstädtler kennt und die ihre Geschichte in Köln hat.
Pommes, Bratwurst und Currywurst gibt es laut Aushang montags und dienstags inklusive Ketchup und Mayo für 2 € – das nennt man in der Tat aus Kundensicht wohl „Weltmeister“-lich. Denn durch die bekannten Preisexplosionen in der Gastronomie mit den vielzitierten Querelen und Mehrwertsteuer-Debatten usw sind die Zahlen mit denen von 2006 in der Tat kaum zu vergleichen.
Früher war alles besser? Nun ja, zumindest aktuell kann man, was die Currywoosch angeht, sich den würzigen Hauch der Vergangenheit ein Stück weit auf dem Gaumen scharf zurückholen.
Und die Aktion der großzügigen Inhaber der Bude soll keine buchstäbliche Eintagsfliege sein, sondern noch eine Weile andauern. Bis es nämlich in der Südstadt so richtig abgeht und das jecke Treiben im Sessions-Endspurt gipfelt, wenn wieder tausende Jecken den Chlodwigplatz Stürmer und sicher genug Hunger haben.
„Bis zum Karneval“ steht im Fenster passend angeschrieben – dann haben die Feinschmecker im Veedel ja allen Grund günstig zuzubeißen. . .