
Köln | Was für eine schöne Überraschung! Was für ein Happening!
Jecken-Auflauf in der Ülepooz am Montagabend.
Der Knubbelabend – der Vereinstreff der Roten Funken – stand diesmal unter einem ganz besonderen Vorzeichen.
Denn Fastelovend-Urgestein Marita Köllner wurde im feierlichen Jahren für ihr 60-jähriges Bühnenjubiläum gewürdigt.
„Gestern war Knubbelabend des dritten Knubbels. Ich war dazu eingeladen, weil ich Ehrenmitglied der Roten Funken und des dritten Knubbels bin – und ich bin da ganz unvoreingenommen hingefahren,“ so Marita zu koeln0221.

Rote Funken feiern Marita Köllner für Lebenswerk
Mit einem Lächeln sagt sie weiter: „Ich geh schon mal ab und zu zu einem Knubbelabend, weil ich mich sehr wohl fühle in der Gemeinschaft. Aber: Was ich nicht wusste, war, was hinter meinem Rücken organisiert wurde. Zu meinem 60-jährigen Bühnenjubiläum haben mir die Roten Funken einen eigenen Abend schenken wollen.“

Gesagt, getan. Denn plötzlich stand eine Fasteleer-Größe nach der anderen auf (u.a. war Reiner Hömig dabei, Henning Krautmacher) und hielt auf Marita eine Ansprache.
„Henning Krautmacher hielt eine Laudatio und meine ganzen Weggefährten waren auch eingeladen. Thomas Cüpper normalerweise auch, aber er konnte nicht kommen. Und Wicky Junggeburth war leider in Südfrankreich, das wäre ein bisschen weit gewesen bis zum bis zur Ülepooz“, so Marita.

Es wurde gemeinsam gelacht und gesungen. „Wir hatten wirklich einen Wahnsinnsspaß und ich hab ein Bild als Geschenk bekommen.
Ein wunderschönes Bild – eine Skizze eines Funken, der zu Fuß durch den Rosenmontag marschiert.
Motto: Wir tanzen mit dir in den Himmel hinein. Also ich muss sagen, ich war sehr ergriffen. berührt. Ich habe noch nie eine Karnevalsgesellschaft gesehen, die so viel für mich getan hat, die mir so zeigt, wie sie mich verehrt, schätzt, respektiert und auch liebt in einer gewissen Art. Und ja, ich kann nur Danke sagen.“
Marita vergoss Tränen der Freude: „Ich wollte was sagen, aber das hat mich total überrascht. So eine Wertschätzung hab ich von keiner Kölner Gesellschaft je so erfahren wie von den roten Funken. Und dafür verneige ich mich und sage einfach danke Jungs, das war emotional der Höhepunkt meines Jahres, glaub ich.“