
Köln | Fünf Tage nach dem Halbfinal-Aus am Montagabend gegen die Eisbären Berlin haben die Verantwortlichen der Kölner Haie die ersten Personalentscheidungen bekanntgegeben.
Dabei bleibt der größte Teil des erfolgreichen Kaders auch in der kommenden Saison zusammen. Neun Spieler werden den Vizemeister jedoch verlassen.
Im Tor wird das Duo um Janne Juvonen, der einen neuen Kontrakt bis 2029 unterschieben hat, und Felix Brückmann weiter zwischen den Pfosten stehen. Der auslaufende Vertrag von Tobias Ancicka wurden hingegen nicht verlängert, der Schlussmann wird sich den Augsburger Panthern anschließen.
Haie haben wenig Veränderungen in der Defensive
Auch in der Defensive dürfen sich die Fans auf viele alte Bekannte freuen. Valterri Kemiläinen hat unter der Spielzeit seinen Vertrag bereits verlängert, zudem stehen auch Maximilian Glötzl Veli-Matti Vittasmäke, Brady Austin, Jan-Luca Sennhenn und der zuletzt zu den Kassel Huskies ausgeliehene Noah Münzenberger und Marco Münzenberger weiter unter Vertrag.
Mit Moritz Müller sind die Haie in Gesprächen. Das Kölner Urgestein und Kapitän hat noch nicht verkündet, ob er eine weitere Saison im Kölner Trikot dranhängen wird oder seine Karriere nach 23 Jahren mit 1.183 DEL-Partien zu Ende geht.

Oliwer Kaski verlässt den KEC auf eigenen Wunsch, auch der nachverpflichtete Markus Nutivaara sowie Sten Fischer, der zum Kölner Erzrivalen Düsseldorfer EG wechseln wird, werden nicht mehr für die Haie auf das Eis gehen.
Zehn Stürmer bleiben bei den Kölner Haien
In der Offensive laufen weiter Maximilian Kammerer, Louis-Marc Aubry, Frederik Storm, Juhani Tyrväinen, Kevin Niedenz, Patrick Russell, Marco Münzenberger, Ryan MacInnis, Dominik Bokk und Gregor MacLeod für den KEC auf.
Dagegen müssen Tanner Kero, Robin van Calster, Parker Tuomie (Fishtown Pinguins Bremerhaven), Dominik Uher (Löwen Frankfurt) und Nate Schnarr, der eine Vertragsverlängerung ablehnte und zu Ambri-Piotta in die Schweiz, den KEC verlassen. Auch Cheftrainer Kari Jalonen, der in seine Heimat nach Finnland zurückkehrt und Co-Trainer Frederik Norrena werden im Spätsommer nicht wieder nach Köln kommen.
Matthias Baldys erklärt Veränderungen des Kaders
Matthias Baldys sagt zu den Kaderveränderungen: „Wir wollten den Großteil der Mannschaft zusammenhalten. Das ist uns gelungen. Unsere Planungen sind dabei ein ständiger Prozess über die gesamte Spielzeit, weshalb wir einige Entscheidungen bereits während der Hauptrunde getroffen haben. Wir sind weiterhin von einer größtmöglichen Kontinuität im Team für einen nachhaltigen Erfolg überzeugt.“
Der Sportdirektor analysierte nach dem Serie-Aus in sechs Spielen gegen den amtierenden Meister aus Berlin: „Es war eine Saison, in der sehr viel aufgegangen ist und wir unseren Fans viele Siege schenken konnten. Der souveräne erste Platz nach der Hauptrunde war ein Beleg dafür, dass wir viele Weichen richtiggestellt hatten. Zugleich sind wir sehr enttäuscht über das Ausscheiden gegen Berlin.“
Baldys: „Das Ziel, wieder ins Finale einzuziehen, haben wir leider verpasst. Nun geht der Blick nach vorne und unsere Analyse und unsere Planungen für die nächste Saison schreiten weiter voran.
Am Sonntag steigt in der HALLE Tor 2 (Girlitzweg 30, 50829 Köln) die große Saisonabschlussparty des KEC. Ob der Verein dann erste Neuverpflichtungen offiziell machen wird, bleibt abzuwarten. Ab 13 Uhr ist der Einlass, ab 14 Uhr werden Interviews mit Spielern und Verantwortlichen geführt.
Danach mischen sich die Spieler unter die treuen Fans und machen Fotos und geben Autogramme. Zudem ist ein buntes Rahmenprogramm geplant. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – Besucher sollten bitte daran denken, dass die Halle Tor 2 „cashless“ arbeitet und ausschließlich Kartenzahlung angenommen wird.