
Köln | So schnell hat man bei den Kölner Haien wohl nicht mit einem Wiedersehen mit Ex-Trainer Kari Jalonen gerechnet. Den Finnen, der nach der vergangenen Saison in seine Heimat zu Tappara Tampere zurückkehrte, wird man in der Champions Hockey League treffen.
Das ergab die Auslosung am Mittwoch in Zürich. Die weiteren Auswärtsgegner heißen Genève-Servette (Schweiz) und Red Bull Salzburg (Österreich). Die Heimspiele bestreitet der KEC gegen den Titelverteidiger Frölunda Göteborg (Schweden), den KAC Klagenfurt (Österreich) und die Herning Blue Fox (Dänemark).
CHL: Kölner Haie bekamen attraktive Gegner zugelost
„Die Auslosung in Zürich hat unsere Vorfreude und die der Fans auf die Champions Hockey League nochmal deutlich gesteigert. Wir haben hochattraktive Gegner zuhause in der Lanxess-Arena mit dem Titelverteidiger aus Göteborg, Klagenfurt und dem dänischen Vertreter aus Herning“, erklärte Philipp Walter.
Der Haie-Geschäftsführer freut sich auch auf interessante Gegner in der Fremde: „Auswärts haben wir tolle Reiseziele mit Salzburg, Genf und natürlich Tampere, wo wir auf unseren ehemaligen Trainer treffen. Das Ganze wird sehr herausfordernd, aber auch spektakulär. Die Vorfreude ist riesig.“
Auch die Mannschaft ist heiß auf einen neuen Wettbewerb. „Das war eine interessante Auslosung. Wir treffen auf meine ehemalige Mannschaft Tappara, und Kari ist dort der neue Trainer – das wird sicher spannend“, sagte Verteidiger Veli-Matti Vittasmäki.
Und sein Landsmann Juhani Tyrväinen ergänzte: „Ich musste schmunzeln, als ich gesehen habe, dass wir gegen Tappara Tampere spielen. Es ist natürlich etwas Besonderes, auf Kari und ‚Norre‘ zu treffen. Aber ich freue mich darauf und auf den Wettbewerb. Wir spielen gegen die Spitzenmannschaft aus Schweden und die Spitzenmannschaft aus Finnland. Das sind tolle Herausforderungen für die Haie, und es wird Spaß machen, einige alte Bekannte wiederzusehen, gegen die ich früher gespielt habe.“
Kölner Haie treffen auf Tampere und Kari Jalonen
Maximilian Kammerer hatte vor der Auslosung ein bestimmtes Feeling: „Ich hatte schon vor dem ‚Draw‘ das Gefühl, dass wir gegen Tampere spielen werden. Das wird für uns alle etwas Besonderes. Die Finnen aus unserem Kader freuen sich bestimmt ebenfalls und können uns die Stadt zeigen.“
Der Stürmer wird in der CHL mit seiner Vergangenheit konfrontiert: „Wir haben extrem coole Auswärtsgegner zugelost bekommen. In Salzburg habe ich im Nachwuchs gespielt – ich freue mich auf die Rückkehr und darauf, dass es für meine Familie nicht so weit ist“, freut sich Kammerer.
„Das Coole an der Champions League ist, dass wir uns mit den besten Mannschaften Europas messen und auch gegen andere Teams spielen können. Das wird für uns alle etwas Besonderes. Die Finnen aus unserem Kader freuen sich bestimmt ebenfalls und können uns die Stadt zeigen. Genf ist ein starker Gegner und auch für die Fans ein tolles Reiseziel. Kurzum: Wir freuen uns auf die CHL!“
Der genaue Spielplan der Champions Hockey League-Saison 2026/27 wird im Juni veröffentlicht. Dann werden die Haie auch über das Ticketverfahren für die CHL informieren.
Kooperation mit Düsseldorfer EG wird fortgeführt
Eine weitere Entscheidung wurde von Seiten der Haie getroffen. Die Düsseldorfer EG bleibt Kooperationspartner. Nachdem sich die Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit für beide Clubs als erfolgreich erwiesen hat, wurde die Partnerschaft nun verlängert.
In der Saison 2025/26 waren insgesamt drei Spieler der Kölner Haie mit Förderlizenzen für die Düsseldorfer EG ausgestattet. Gemeinsam kamen Kevin Niedenz, Marco Münzenberger und Sten Fischer auf 59 Einsätze für die DEG in der DEL2 und sammelten dabei wichtige Spielpraxis.
Sportdirektor Matthias Baldys sagt dazu: „Wir freuen uns, auch in der kommenden Saison die Kooperation mit der DEG fortzusetzen. Das erste Jahr der Zusammenarbeit hat gezeigt, dass die Kooperation sehr gut funktioniert und für beide Seiten gewinnbringend ist. Durch die kurzen Wege, die daraus entstehende Flexibilität und das vertrauensvolle Miteinander ist die optimale Förderung der jungen Spieler gewährleistet.“
So sieht es auch DEG-Geschäftsführer Rick Amann: „Die Kooperation mit den Kölner Haien hat sich nicht nur für uns als Klub, sondern auch für die Förderlizenzspieler selbst ausgezahlt. Wir konnten Marco Münzenberger viel Spielpraxis geben, die ihm in seiner Karriere in Köln helfen wird. Sten Fischer andererseits konnten wir im Sommer sogar selbst verpflichten. Auch in der kommenden Saison können wir auf die Unterstützung der Kölner zählen, während diese froh sein werden, dass ihre Spieler zum Zuge kommen. Dadurch verstärken sich beide Organisationen.“