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Haie: Verschlafener Sennhenn war beim Tor hellwach

Jan-Luca Sennhenn war der Matchwinner für die Kölner Haie im vierten Viertelfinale gegen die Schwenninger Wild Wings. Foto: Denis Wroblewski

Köln | Der Matchwinner war nach dem 2:1-Erfolg nach Verlängerung seiner Haie gegen Schwenningen und dem Halbfinaleinzug ein gefragter Mann. Jan Luca Sennhenn genoss die Zeit bei den Anhängern, machte Fotos mit den Fans und ließ sich feiern.

  • Die Kölner Haie stehen als erstes Team im DEL-Halbfinale
  • Dort heißt der Gegner entweden Ingolstadt, München, Berlin oder Bremerhaven
  • Matchwinner Jan Luca Sennhenn kam zu spät zum Morgenmeeting

Der Verteidiger hatte eine dramatische Partie mit einem Schlagschuss nach 103:37 Minuten entschieden und damit das entscheidende Tor zum 2:1 gegen die Wild Wings erzielt und die 18.600 Besuchern in der Lanxess-Arena in ein Tollhaus verwandelt.

„Ich habe versucht an einem Block vorbeizuschießen. Das ist mir gut gelungen. Der Torwart hat nicht viel gesehen und dann flutscht der Puck ihm durch die Beine“, sagte Sennhenn emotional. „Das Tor zu schießen, war ein unglaubliches Gefühl. Gerade vor dieser Kulisse. Ich schieße generell nicht viele Tore, dieses wird in Erinnerung bleiben.“

Jan Luca Sennhenn erzielt zehntes DEL-Tor für Kölner Haie

Im 306 DEL-Spiel war es erst sein zehntes Tor, aber für die Haie ein ganz wichtiges. So kann der Hauptrundenerste in Ruhe Ostern verbringen und auf den nächsten Gegner warten. Unter den besten vier Teams warten entweder die Ingolstadt Panther, der ERC München, die Eisbären Berlin oder die Fishtown Pinguins Bremerhaven.

Dabei hatte der Tag für Sennhenn nicht gut begonnen. Der Abwehrspieler kam nämlich zu spät zum Teammeeting am Vormittag. „Er hatte wohl noch ein wenig Schlaf nötig. Es hat geholfen“, witzelte Cheftrainer Kari Jalonen nach dem Sweep gegen die Schwarzwälder.

Sennhenn erklärte seinen Fauxpas: „Es hat eine Verwechslung auf dem Plan gegeben. Eigentlich wollten wir uns um 10 Uhr treffen, jedoch kam dann eine neue Nachricht mit neun Uhr. Da war ich dann leider zu spät. Aber es hat ja anscheinend geholfen.“

Am Abend auf dem Eis hatte der KEC alle Hände voll zu tun, um den erforderlichen vierten Sieg einzufahren. Denn die Gäste wehrten sich nach Kräften, spielten wie in den ersten drei Begegnungen frech mit und verlangten dem DEL-Primus alles ab.

115 Sekunden vor dem Ende schoss Mirko Höfflin die Gäste mit seinem Tor in die Verlängerung, nachdem Patrick Russell (24.) die Haie zuvor im Powerplay in Führung gebracht hatte.

Schwenningen verlangte Kölner Haien alles ab

„Wir haben die Serie zwar 4:0 gewonnen, aber jedes Spiel war eng, Schwenningen hat uns das Leben schwer gemacht und wir mussten hart arbeiten“, gab Sennhenn zu. „Deshalb freuen wir sehr uns über den Einzug ins Halbfinale.“

Auch Jalonen zollte dem Tabellenneunten nach der Hauptrunde großen Respekt. „Es war eine harte und sehr enge Serie. Wir sind in jedem Spiel gefordert worden. Es war wirklich hart für die Spieler und heute hat am Ende ein Schuss entschieden“, analysierte der Finne.

Kari Jalonen feiert 80. Sieg im 125. DEL-Spiel

Ob es ein Vorteil ist, dass der KEC bis zum kommenden Mittwoch (19 Uhr) eine Pause hat, wollte Jalonen, der in seiner 125 DEL-Partie den 80 Erfolg feiern konnte, nicht teilen. „Das werden abwarten. Sicherlich ist es gut, dass wir nun kleinere Verletzungen auskurieren können.“

Spiel 1
Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven gegen Kölner Haie – Mittwoch, 08. April, 19:00 Uhr

Spiel 2
Kölner Haie gegen Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven – Freitag, 10. April, 19:30 Uhr

Spiel 3
Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven gegen Kölner Haie – Sonntag, 12. April, 14:00 Uhr

Spiel 4
Kölner Haie gegen Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven – Mittwoch, 15. April, 19:30 Uhr

Spiel 5*
Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven gegen  Kölner Haie – Freitag, 17. April, 19:00 oder 19:30 Uhr

Spiel 6*
Kölner Haie gegen Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven – Montag, 20. April, 19:30 Uhr

Spiel 7*
Kölner Haie gegen Ingolstadt, München, Berlin, Bremerhaven – Mittwoch, 22. April, 19:30 Uhr

*falls erforderlich

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