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EXKLUSIV Vater fertig: „Mein Sohn wird als Yosefs Mörder verleumdet!“

Dormagen | Diese Familie geht seit Tagen emotional durch die Hölle!

Die furchtbare Tat in Dormagen, der gewaltsame Tod des Realschülers Yosef (†14), zieht immer weitere Kreise. Denn bei Dennis Hornig steht seit Tagen das Telefon nicht mehr still. Der Familienvater aus Horrem sagt koeln0221 völlig fertig: „Mein Sohn wird als Yosefs Mörder verleumdet“.

Via Social Media werde N. (17) mit Foto als Täter dargestellt, mit vollem Namen. Seither traue er sich nicht mehr aus dem Haus. Ein Anwalt ist längst eingeschaltet. Doch der Reihe nach.

„Angefangen hat das am 1.2., dem Sonntag, als die Kripo vor der Tür stand“, schildert Hornig, „die Beamten kamen mit zwei zivilen Autos und sagten, sie wollen zu meinem Sohn, sie müssten ein paar Fragen stellen. Hintergrund war, dass ein anderer Junge bei einer Befragung wohl fälschlicherweise behauptet hat, mein Sohn habe erzählt, Yosef vor kurzem getroffen zu haben. Dabei stimmt das nicht. Richtig ist: Die Beiden hatten sich in der Jugendeinrichtung Rübe in Horrem vor über einem Jahr das letzte Mal gesehen, beim Kicker spielen. Sie hatten aber keinen Kontakt zuletzt.“

Falscher Verdacht: Lawine nahm bei TikTok ihren Lauf

Die Polizisten, schildert der Vater, hätten nach dem Handy von N. verlangt, „um Beweiskontrolle zu machen, ob sie vielleicht doch telefoniert haben. Dann belehrten sie ihn auf einmal. Wir standen vor der Tür und es wurde mir unangenehm: Die ganzen Nachbarn sahen das ja!“

Eben. Und dann dauerte es nicht lange. Der Mittwoch kam – und mit ihm kamen die ersten Anrufe: „Zugkollegen fragten: Können wir dir helfen, haben die deinen Sohn festgenommen? Es wird erzählt, der N. hätte mit dem Tod von Yosef zu tun, sie hätten ihn in der Schule festgenommen. Auf TikTok war ein Post verschickt worden, mit N.s Foto, als er Schülerprinz war, seinem Namen und dem Zusatz: „Das ist der Täter“.“

Dennis Hornig reagierte sofort, machte Screenshots, alarmierte seine Ex-Frau und man erstattete gemeinsam bei der Polizei Anzeige.

Doch da war die Lawine schon nicht mehr aufzuhalten.

Selbst, als die Behörden schon die Festnahme eines verdächtigen 12-jährigen Kindes veröffentlichten: „Am Freitag bekam ich einen Anruf, manche aus Hackenbroich wollen N. aus der Schule abholen und zum Tatort bringen, und da zusammenschlagen. Mein Sohn hat seitdem das Haus nicht mehr verlassen. Der Betrieb, in dem er sein Jahrespraktikum macht, holt ihn jetzt von zuhause ab. Ich habe alles Material weiter gegeben, damit man das der Kripo vorlegen kann. Es heißt, die Staatsanwaltschaft werde das verfolgen und recherchieren.“

Fotos: koeln0221

Am Montag veröffentlichte die Polizei – offenbar als Folge – ein Statement: „Insbesondere in den sozialen Medien werden aktuell Diskussionen zu möglichen Mittätern geführt und Personen namentlich angeschuldigt. Die Polizei betont jedoch, dass diese Spekulationen haltlos sind, die Ermittler haben zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf Mittäter.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Falsche Verdächtigungen und Verleumdungen, auch im Internet, sind Straftaten. Das Internet und die Sozialen Medien sind kein rechtsfreier Raum. Daher bitten Staatsanwaltschaft und Polizei von eben solchen Verdächtigungen und Vorverurteilungen oder sogar dem Aufruf zu Straftaten in Bezug auf etwaige Mittäter Abstand zu nehmen. Strafrechtlich relevante Inhalte in den Sozialen Medien werden konsequent verfolgt und können juristische Folgen nach sich ziehen.“

Doch bis es soweit ist, lebt die Familie weiter in Angst – und muss zu allem Überfluss erkleckliche Anwaltskosten vorstrecken.

„Wir haben die Schattenseiten von Social Media voll zu spüren bekommen!“, stöhnt Dennis Hornig und geht bewusst jetzt an die Öffentlichkeit, „Wissen Sie: Wir sind eine Patchwork-Familie, und werden rund um die Uhr mit dieser falschen Verdächtigung konfrontiert. Dazu kommt auch noch: Ich muss den Anwalt jetzt erst mal bezahlen für eine Sache, mit der wir null zu tun haben! Eine Person haben wir mit Namen ausfindig machen können, doch die meisten dieser Profile sind anonym.“

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