
Köln | „Brücke muss bleiben!“
Stauchaos wegen der FIBO am Samstag auf der schäl Sick!
Verkehrschwierigkeiten könnten dort in unmittelbarer Nähe laut Befürchtungen der Anwohner in Höhenhaus zum Alltag werden.
Große Demo am Samstag gegen Pläne der Verwaltung
Daher haben sie mobilisiert und gehen am Samstag, den 18. April 2026 auf die Straße – beziehungsweise auf die Wiese.
Denn bei der angekündigten Großdemo gegen den geplanten Rückbau der Straßenbrücke Am Flachsrosterweg, über die wir erneut zuerst berichteten, versammelten sich fast 300 Personen, um gegen die Pläne der Verwaltung zu demonstrieren.
Mit dabei und am Mikrofon: Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz.

„Es gibt zwei Zugänge, wenn einer wegfällt, verteilt sich alles auf einen Zugang“, eröffnete er als Redner vor der Menge, „Ich hab Anfang April bei der Stadt nachgefragt: Wie rechnen Sie damit, wie sich der Verkehr verteilt? Haben Sie geschaut, welche Umleitungsstrecken sollten wir haben? – Die Umleitungsstrecken werden erarbeitet, wenn der Beschluss für die Fußgänger- und Fahrrradbrücke gefasst ist – so die Antwort. Ich halte das nicht für die richtige Reihenfolge…“
Morawietz ernst weiter: „Auch die Stadt erkennt offenbar an, dass notwendig ist, dass da Autos drüber fahren, sagt selber, in sechs Jahren 2032 macht sie diese Brücke wieder neu zur Autobrücke.“

Großer Applaus und einheitliche Zustimmung. Die Protestierenden wollen sich Gehör verschaffen, ein Zeichen setzen, dass die Anwohner nicht übergangen werden wollen, sondern aktiv über ihr Veedel mitbestimmen möchten und den Rückbau noch stoppen.
Ob der Protest Gehör bei den zuständigen Behörden finden und überhaupt registriert werden wird?
Vom zuständigen Dezernenten fehlte indes jede Spur. . .