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März 8, 2026
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FC-Sprecher erklärt Skandal: „Nehme ich nicht hin!“

Köln | Er kann nicht aus seiner Haut!

Michael Trippel (71) ist seit 1999 DIE Stimme des 1.FC Köln, akustisches Sinnbild des RheinEnergieSTADIONs und einfach rund um den Kultklub nicht wegzudenken.

Bei der so bitteren 1:2-Heimspielniederlage gegen Dortmund schossen die Emotionen aus dem Rotschopf heraus. „Pfui! Widerlich!“ kommentierte er zunächst in sein Mikrofon die Art und Weise rund um den VAR-Einsatz beim Platzverweis für Jahmai Simpson-Pusey.

Michael Trippel bleibt bei seiner VAR-Kritik

Und in den hektischen Schlusssekunden, als dem FC ein klarer Handelfmeter und der üblicherweise fällige VAR-Check verwehrt wurde, sorgte Trippel dann für einen Eklat. „Ich werde dafür Ärger bekommen. Aber ein Dortmunder bekommt den Ball in der 95. Minute im Dortmunder Strafraum an die Hand und es schaut sich noch nicht mal jemand an. Was ist da los?“, sagte er für jedermann in der Arena hörbar.

Das führte sogleich zu Ankündigungen von Konsequenzen. Dem Urgestein des Klubs droht eine Strafe, möglicherweise auch vonseiten des DFB. Thomas Kessler zeigte sich auch nicht amused über den Gefühlsausbruch im Stile eines Südkurvenanhängers. Die Thematik gefalle ihm nicht, erklärte der Sportboss.

Mit etwas Abstand bat koeln0221 Trippel am späten Samstagabend um eine Einschätzung der Lage.

„Mein Leben ist der FC! Ich kann Ungerechtheiten gegen meinen FC NICHT einfach hinnehmen“, bleibt Trippel bei seiner Haltung, „Es wird Zeit, dass wir das unmißverständlich gegenüber der dem DFB artikulieren. Wenn es der FC nicht tut, dann mache ich den Anfang. 62 Jahre FC mit Höhen und den letzten Jahren mit vielen Tiefen. Ich tue das für unsere 160000 Mitglieder, die das verdient haben!“

Der Mann bleibt eben gerade und nimmt die Prügel auf sich und für seinen FC in Kauf.

Eja, wat et och koss!

Leise wird es um ihn garantiert nicht: Für Gesprächsstoff wird die Causa nun in den kommenden Tagen vor dem so brisanten Auswärtsspiel beim HSV nun eh sorgen und von den sportlichen Malaisen ablenken.

Könnte einigen Alibi-Schreiern auf dem Platz zugute kommen, die gegen den BVB mal wieder abtauchten. . .

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