
Köln | Wie niederträchtig kann man eigentlich sein. . .
Die Kölner Polizei meldet einen besonders harten Fall von Charakterlosigkeit und krimineller Energie.
Denn: „Polizisten haben am Dienstag (21. Juli) in Köln-Ossendorf einen 19-Jährigen aus Wuppertal gestellt, der versucht hatte, als angeblicher Bankmitarbeiter eine 85-jährige Seniorin zu betrügen.“
So lief das Ganze ab: „Gegen 15 Uhr hatte ein bislang unbekannter Tatverdächtiger die Seniorin angerufen und vorgegeben, aufgrund einer falschen Abbuchung von über 4000 Euro die IBAN und PIN zu benötigen. Die misstrauische 85-Jährige informierte parallel eine Nachbarin, die umgehend die Polizei rief.
Polizei stellt weitere Beweismittel sicher
Als der angekündigte Abholer an der Haustür klingelte, stellten die bereits eingetroffenen Beamten den 19-Jährigen im Flur des Mehrfamilienhauses, bevor es zu einer Übergabe oder einer Auszahlung kommen konnte.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wuppertaler Wohnung stellten Polizisten Mobiltelefone und Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Taten oder Tätern dauern an.
Weitere aktuelle Meldung:
Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Köln geben bekannt:
„Im Rahmen der fortgeführten Ermittlungen zum Raub von Betäubungsmitteln im Juni 2024 in Hürth haben Ermittler der Ermittlungsgruppe (EG) Fusion am Dienstagmorgen (21. Juli) mit der Unterstützung von Spezialeinheiten zwei weitere Untersuchungshaftbefehle sowie einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt.
Die Ermittler identifizierten die beiden weiteren Beschuldigten im Alter von 45 und 36 Jahren u.a. durch Auswertungen von Datenträgern, die bei vorausgegangenen Durchsuchungen und Festnahmen sichergestellt worden waren. Die beiden Männer stehen im Verdacht an dem Raub beteiligt gewesen zu sein, beziehungsweise Beihilfe zu dem Handeltreiben mit dem geraubten Marihuana geleistet zu haben.
Den 45-Jährigen nahmen die Einsatzkräfte am Morgen in seiner Wohnung in Köln fest.
Den 36-jährigen Beschuldigten, den die Polizisten zunächst nicht antreffen konnten, nahmen Fahnder noch im Laufe des Vormittags in einem Fahrzeug auf dem Weg von Köln Richtung Bonn fest.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 36-Jährige ohne erforderliche Fahrerlaubnis und mit unbefugt genutzten Kennzeichen in einem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug unterwegs war. Zudem fanden die Ermittler bei der Durchsuchung des PKW einen Schlagring und stellten diesen sowie weitere Beweismittel sicher.
Die Ermittlungen dauern an.“