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Die große Sauerei am Hans Süper-Denkmal!

Köln | Sie hatte Bedenken geäußert. Sie hatte gewarnt. Doch vergebens!

Lydia Süper wohnt in Sülz direkt in Sichtweite des Denkmals von ihrem geliebten Hans (†86) auf der Berrenrather Straße.

Doch statt sie sich des Anblicks erfreuen kann, musste sich die tapfere Witwe der Kölner Karnevals-Ikone am Wochenende beim dortigen Straßenfest aufs Neue so richtig ärgern.

Denn Lydia bot sich beim Hinausschauen aus dem Fenster ein Bild der Schande.

Völlig respektlos hatte eine Personengruppe ein „Sit in“ mit dem Bronze-Hans veranstaltet.

Humorlos ihren Papp-Müll, Biergläser und Pullen auf dem Sockel neben der Figur gelagert. Und fröhlich Aperol-Drinks zum „Day Drinking“ gemixt. Das liebevoll gestaltete Kunst-Denkmal, für das ja viele Freunde gespendet hatten, am helllichten Tag so als eine Art mobile Bar missbraucht.

Lydia Süper über Sauferei an Statue in Sülz empört

„Ich kann gar nicht sagen, wie ich mich fühle. Es tut einfach weh und macht mich furchtbar traurig, wie man mit dem Andenken von Hans umgeht“, sagt Lydia zu koeln0221 und kommentiert den Fotobeweis der Sauerei bitter: „Ich habe gestern noch gelesen, dass auf Facebook sich so viele aufregen, dass die Namen der Spender angebracht sind, aber bei so einem Anblick sagt keiner was. Hans war so ein ordentlicher Mann und ihm würde das gar nicht gefallen.“

Was kann man nur dagegen tun?

Das Hans Süper-Denkmal in Köln-Sülz. Foto: Markus Krücken

Bei unserem Loss mer Schwade-Talk zum 90. Geburtstag von „Häns“ im Dom im Stapelhaus Anfang März, als Lydia die Situation am Denkmal bereits monierte, hatten Besucher im Publikum angeregt, regelmäßige Kontrollen durch das Ordnungsamt für den Sommer einzufordern. Oder würden Hinweisschilder helfen?

Fakt ist in jedem Fall, dass es einfach zuviele Unverbesserliche gibt, die null Respekt vor einer Kölschen Institution wie Hans Süper haben.

Und man kann seiner Witwe Lydia jetzt nur wünschen, dass sie sich an Besuche solcher dreisten Tagediebe und Trunkenbolde am Denkmal nicht wird gewöhnen müssen . . .

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