
Köln | Viel Bewegung und Nostalgie auf Köln-Melaten am Donnerstag Mittag!
Koeln0221 hatte erneut exklusiv vom Verscheiden eines weiteren Protagonisten des einst legendären „Chicago am Rhein“ berichtet.
Vor wenigen Wochen verstarb Manfred Schall im Alter von 79 Jahren. Unmittelbar nach Beate Geuer, der Witwe von Glücksspiel- und Geldverleih-Pate Hans „Glucke“ Geuer, sowie Pferdenarr und Groß-Zocker „Tapeten Toni„.
Der Spitzname des früheren Besitzers der „Le Bateau“-Diskothek am Ring: Als „Die Botteram“ (Das Butterbrot) machte sich Schall in den 80ern in der Szene einen Namen.
Der Gesundheitsfanatiker mit Glatze und Vollbart war in einem Kölner Hotel in der City, in dem er bis zuletzt über viele Jahre als rechte Hand der Inhaberfamilie fungiert und als solider Hausmeister und Beichtvater der Belegschaft nach dem Rechten gesehen hatte, überaus beliebt und in den Abschiedsstunden nicht alleine.

Schon in der Klinik, wo die Botteram infolge von Herzproblemen überraschend verstarb, war der Besucherandrang immens.
Alle wollten wissen wie es ihm ging und waren bestürzt, als er nicht mehr aufwachte.
Und nun auf Melaten, pünktlich um 13.30 Uhr, waren auch fast 100 Freunde und Weggefährten wie Ex-FC-Profi Stephan Engels und die einstige Schrotthändler-Größe Richard Thiel sowie Milieu-Wirt Peter „Die Oll“ Olligschläger („Ex-„Airport“) gekommen, um als Trauergemeinde der Botteram an der Grabstätte im Kölner Westen die letzte Ehre zu erweisen.
Die Trauerkirche war dementsprechend voll, und auch das Wetter spielte mit.
Es wurden rote Rosen und opulente Kränze mit Widmungen am Grab anschließend würdig abgelegt.
Mach et jot, Botteram.