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April 23, 2026
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Selbst gestellt: Entflohener Zopf-Mann ist gefasst!

Köln | Update:

Am späten Freitagabend (24. April) gegen 22.30 Uhr haben Streifenkräfte der Bundespolizei den am Mittwoch (22. April) aus dem geschlossenen Maßregelvollzug in Köln entwichenen, 44-jährigen Alexander G. im Flughafen Berlin Brandenburg (BER) festgenommen. Die Polizei Köln hatte öffentlich nach dem Mann gefahndet, nachdem er im Verlauf eines begleiteten Ausgangs in der Kölner Innenstadt geflüchtet war.

Der gehörlose G. hatte sich im Flughafengebäude selbst mit Handzeichen an eine Streife gewandt, diese um Hilfe gebeten und sich auf Nachfrage ausgewiesen.

Die Einsatzkräfte führten die Kommunikation dann mittels elektronischer Textübersetzung mit dem Angetroffenen durch. Seine Überprüfung ergab die Ausschreibung zur Unterbringung durch das Landgericht Düsseldorf.

Dies war zuvor Stand der Dinge:

Dringender Aufruf der Kölner Polizei im Rahmen einer Großfahndung!

Der Mann ist gefährlich und wer ihn sieht: Bei Antreffen des Beschriebenen sollten Zeugen umgehend den
Polizeinotruf „110“ wählen. Es wird darum gebeten, nicht an die Person heranzutreten.

Der O-Ton weiter: „Die Polizei Köln fahndet öffentlich nach dem 44 Jahre alten Ukrainer Alexander G., der sich seit 2023 im geschlossenen Maßregelvollzug in der forensischen Station der LVR-Klinik Köln – Porz befindet.

Im Rahmen eines begleiteten Ausgangs ist der Gesuchte am gestrigen Mittwoch (22. April) gegen 14.20 Uhr aus einem Pfarrhaus in der innerstädtischen Georgstraße geflohen. Gegen ihn besteht nach Gewaltdelikten ein Unterbringungsbeschluss des Landgerichts Düsseldorf.

Drama in Frechen: Mann tötet Ex-Partnerin

Der Flüchtige wird beschrieben als 1,77 Meter groß und 50 kg schwer. Er
trägt einen Vollbart, den er zum Zopf gebunden hat. Der ortsunkundige G.
ist bekleidet mit einer grünen Jacke. Er ist gehörlos und kann sich lediglich mittels ukrainischer Gebärdensprache verständigen.

Zuvor hatte schon eine schlimme Nachricht von einer schweren häuslichen Gewalttat die Stadt erschüttert. Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Polizeikräfte haben am Mittwoch (22. April) gegen 13.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Freiheitsring in Frechen (Rhein-Erft-Kreis) einen 67 Jahre alten Verdächtigen festgenommen, der kurz zuvor seine ehemalige Lebensgefährtin (58) getötet haben soll.

Rettungskräfte brachten die in der Wohnung schwerverletzt aufgefundene Geschädigte unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik, wo sie verstarb. Sie ist heute (23. April) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln obduziert worden. Der 67-Jährige hatte selbst die Polizei alarmiert.

Die Kripo Köln hat eine Mordkommission eingerichtet und vor Ort Spuren gesichert.

Die Ermittlungen, auch zur Tatmotivation, dauern an. Die Staatsanwaltschaft Köln hat den Erlass eines Haftbefehls wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags beim Amtsgericht Köln beantragt. Darüber muss das Gericht noch befinden.

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