
Köln | Was für ein runder, schöner Abend (15. April) im ehrwürdigen Consilium von Top-Gastronom Josef Rayes, direkt im Schatten des Kölner Doms!
Zur bereits sechsten Ausgabe vom Loss mer Schwade-Talk im Jahr 2026 begrüßte Moderator Robert Greven das Dreigestirn und ranghohe Vertreter diverser Kölner Tanzgruppen aus dem Kölner Karneval.
Das beliebte Lokal im Herzen der Kölner Altstadt war ausgebucht und zu Beginn erinnerte Markus dankend an den kürzlich leider verstorbenen Harald Müller (†61), der neben den lieben Dr. Wolfgang Auer und Bernd Odenthal mit Willy Wirtz als Gönner und Starthelfer der ersten Stunde das Format vor zehn Jahren überhaupt erst möglich machte.

Im ersten Teil der Talkrunde befragte Robert das Trifolium und anschließend gab es eine Fragerunde für alle Gäste, darunter auch viele bekannte Gesichter aus der kölschen Stadtgesellschaft.
Dreigestirn im Consilium mit vielen Sessions-Anekdoten
Niklas, Clemens und Stefan waren – wie man sie aus der Session im Ornat kannte – total gut aufgelegt und schwelgten in Erinnerungen.
Vor allem die Erlebnisse mit Jecken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, und Prinzenspangen mit Tränenausbrüchen entgegen nahmen, prägten sich im Termin-Marathon ein.

Der Rat der Drei an die potenziellen Nachfolger?
„Seid einfach Ihr selbst, seid authentisch!“, so Clemens. Niklas beschrieb das Gefühl wie folgt: „Man saugt einmal all diese Erlebnisse auf, diese Einmaligkeit macht dieses Amt so wunderschön!“
Im zweiten Teil ging es dann um die Tanzgruppen, die mit ihren Einlagen den Karneval überhaupt erst so besonders machen. Die Greesberger, Blaue Jungs und Agrippa waren in großer Besatzung im Consilium am Start.
„Die Tanzgruppen müssen mehr in den Vordergrund gerückt werden, wir sind ein wichtiger Teil. Besonders wenn der Kuchen immer kleiner wird“, so die Protagonisten unisono.

Besonderen Applaus gab es für Wilfried Wiltschek, der als ehemaliger Tänzer für alle Akrobatenkünstler immer als Kult-Physio zur Stelle ist. „Ich bin 65 und mache es so lange wie es geht. Das sind harte Jungs, die Tänzer…“
Was für ein launiger, kurzweiliger Abend!
Doch wir wollen an dieser Stelle nicht zu sehr vorgreifen: Die Aufzeichnung des Abends gibt es im Nachgang auf der Facebook-Seite von Loss mer schwade zu sehen.
Und: Am 25. April geht es im Dormagener „Streetlife“ mit der nächsten Ausgabe des Formats schon weiter. . .