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„Chicago am Rhein“: Witwe (†75) von Milieugröße Glucke verstorben!

Beate Geuer wurde 75 Jahre alt.

Köln | Sie wäre im Juni 76 Jahre alt geworden!

Freunde des einst legendären „Chicago am Rhein“ haben es dieser Tage nicht leicht.

Inzwischen häufigen sich die Todesnachrichten einstiger Größen und Protagonisten des früheren Kölner Milieus der 70-er bis 90er Jahre.

So hatten wir zuletzt exklusiv vom Tode des früheren Diskotheken-Besitzers Manfred Schall (†79) alias „Die Botteram“, der am 23. April auf Melaten beerdigt werden wird, berichtet. Und auch Großzocker „Tapeten-Toni“ verschied überraschend.

Der einstige berüchtigte Kölner Nachtclub-Besitzer Hans Geuer, Spitzname: „Die Glucke“ hatte indes schon vor 19 Jahren wegen Herzproblemen das Zeitliche gesegnet. Nun aber ist seine Witwe Beate ebenfalls verstorben – und auch am Herzen!

Hans Geuer alias „Die Glucke“ links, hier mit einem Kollegen.

Die authentische Zeitzeugin des „Chicago am Rhein“, die die frühere Türsteher-Größe Anton Claaßen alias „Der Lange Tünn“ als „bildschön und stocksolide“ beschreibt, wird am 17. April auf dem Südfriedhof in Köln-Zollstock beigesetzt, wie man im Netz in einer öffentlichen Traueranzeige lesen kann.

Zeitzeugin Beate Geuer nach Eingriff am Herz verstorben

An der Seite ihrer „Glucke“ lernte Beate Geuer Figuren wie Karate Jacky, der für ihren Mann als Geldeintreiber das Grobe erledigte und in Etablissements wie dem „Caesars Palace“ auf der Merowinger Straße in der Südstadt oder ihrem Chez moi an der Tür stand, Willi Prumbaum (†) oder auch das heutige Geburtstagskind Peter „Die Oll“ Olligschläger (wird am 13. April 82 Jahre) kennen.

Nostalgiker der alten Tage erinnern sich an dieser Stelle gewiss gern an eine Geschichte aus Roland Bebaks Milieu-Buch „Wenn es Nacht wird in Köln“ über die besagte Glucke, der für sein herausragendes Netzwerken bekannt war – und laut Oll einen ranghohen Mann beim Ordnungsamt jahrelang erfolgreich geschmiert hatte.

Geburtstagslind Peter Olligschläger und seine Ute kannten Beate Geuer als gute Freundin.

Doch zurück zur Witwe. „Beate kam Ende der 70er als Frankfurterin über den „Protestvogel“ einst nach Köln. Sie war bis zuletzt eine gute Freundin“, erinnert sich Ex-Wirt Oll gegenüber koeln0221, „sie hat als junge Frau damals die Bar Chez moi aufgemacht und dort die Glucke, der sich im Glücksspiel je herumtrieb, kennengelernt. Er hat seine Hand über sie gehalten, dann haben sie geheiratet. Wir sind damals viel zusammen in Urlaub gefahren, immer nach Gran Canaria.“

Gluckes Witwe, die in Bayenthal bis zuletzt mit ihrem Partner wohnte, wachte demnach zuletzt nach einer Herz-OP offenbar nicht mehr auf. Oll traurig: „Sie ist nicht mehr wachgeworden. 75 ist doch heutzutage kein Alter!“

Anstelle freundlich zugedachter Blumen und Kränze bitten die Angehörigen um eine Spende an die Deutsche Herzstiftung.

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