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April 14, 2026
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Karnevals-Star zu FC-Gottesdienst: DAS akzeptier ich nicht!

Foto: Herbert Bucco

Köln | Es ist mittlerweile ein Fanritual und seit Jahren aus dem Terminkalender einer neuer Bundesliga-Saison nicht wegzudenken: Der FC-Gottesdienst im Kölner Dom vor dem ersten Heimspiel.

Der Termin hat Tradition. Die Anhänger feiern, singen und beten gemeinsam. Bei der Zeremonie fliegt auch schon mal erlaubterweise ein Fußball mit Wumms durch die Kathedrale – und die FC-Hymne schallt durch das ehrwürdige Rund.

Fußball und die Kirche? Bei einem bekannten Bühnen-Star stößt dies nicht unbedingt nur auf Gegenliebe.

Bier im Dom? JP Weber fehlt es an der „sozialen Verantwortung“

Denn in einem aktuellen Interview mit der renommierten „Kirchenzeitung“ erklärte Künstler JP Weber – auf die Karnevalsgottesdienste angesprochen -, dass er diese großartig finde.

Aber der im Karneval bekannte Musiker und Redner, der als Verfechter des traditionellen Brauchtums gilt, fügte von selbst aus hinzu: „Was ich in dem Zusammenhang übrigens absolut nicht akzeptiere, ist ein FC-Gottesdienst, bei dem die Leute mit Bierdosen in der Hand in unserem Dom stehen und die FC-Hymne grölen. Das geht gar nicht.“

Karneval und FC – immer wieder polarisierend. Die Aussage wurde in Fankreisen aufmerksam registriert – und auch verwundert kritisiert. Denn die Teilnahme am FC-Gottesdienst sei ohnehin längst nur noch mit Ticket möglich.

JP Weber.

Nicht wenige Anhänger fragen in den Foren, wo denn Bier gewesen sei und wie man auf den Eindruck von Alkohol im Dom komme. Und fühlen sich entsprechend angegriffen.

Tenor: Im heiligen Dom stehe „keiner vom FC mit Dosenbier“ und erst recht gröle man nicht die Hymne, diese werde gesungen. „Jeder zweite Z-Promi“ meine zu urteilen. Man müsse überlegen, Stellung zu beziehen.

Koeln0221 fragte bei Weber noch einmal nach, ob er missverstanden worden sei. Er bleibt bei seiner Sichtweise aus eigener Erfahrung, wie er betont: „Ich hab es ja gesehen, dass FC Fans Bierflaschen dabei hatten.“

Er sei zufällig dort gewesen, um für einen verstorbenen Freund eine Kerze zu entzünden und habe das mit eigenen Augen mitbekommen.

Pauschalisieren wolle er gleichwohl nicht: „Es waren ja nicht „alle“, dennoch ist es ein Bild, das sich nicht gehört – da müsste meinem Verständnis nach jeder der Fans darauf achten, dass sich die Gemeinschaft dem Ort entsprechend verhält. Soziale Verantwortung.“

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