Heute: März 14, 2026
März 14, 2026
2 mins read

EXKLUSIV Ex-OB kämpft gegen den Krebs: „Mir geht es besser!“

Köln | Er ist in guten Händen!

Im September 2025 war nichts mehr wie zuvor für den Mann, der als Stadtoberhaupt Köln für viele, viele Jahre (2000-2009) prägte.

Krebs! Metastasen in der Leber! Die bittere Diagnose ereilte Alt-OB Fritz Schramma (78), obwohl er keinerlei Symptome gespürt hatte.

Fritz Schramma über seine Krankheit, CDU und den FC

Doch er nahm den Kampf gegen die Krankheit schnell auf und weiß Top-Unterstützung hinter sich. Vor allem von seiner lieben Ehefrau Ulla. Und von den behandelnden Ärzten in der Kölner Uniklinik.

„Ich fühle mich heute einigermaßen gut und das verdanke ich Professor Hallek, Baldus, Frau Langerbeins und Herrn Eysel“, sagt Schramma, als ihn koeln0221 am Samstag (14. März 2026) zuhause in Lindenthal erreicht, „ich bekomme eine Chemo- und Immuntherapie, da muss ich jede Woche hin, das vertrage ich recht gut, es gibt keine Nebenwirkungen.“

Vor allem erfreulich: „Am Donnerstag bekam ich die erfreuliche Nachricht, dass die Tumorwerte ganz stark gesunken sind, dadurch bin ich optimistisch fürs Frühjahr. Ganz kriege ich den Krebs nicht weg, aber wenn er gestoppt wird, kann ich gut damit leben.“

Schramma habe in der Zeit 20 Kilo abgenommen, stehe aktuell „wieder bei 86 Kg.“ Seine Stimme klingt positiv und stark, man sprüht den Tatendrang und keine Spur von Selbstmitleid oder Resignation.

Viele Freunde melden sich bei ihm und sprechen ihm Mut zu. Das gibt Kraft, wie der zuletzt zelebrierte 57. Hochzeitstag (!) mit seiner Ulla.

Auch für den 25. Todestag des tragisch ums Leben gekommenen Sohnes Stephan am 31. März: „Wir haben damit Leben gelernt. Mit der Stiftung können wir sein Andenken hochhalten, er lebt für andere Menschen!“, so Fritz bewundernswert tapfer.

Verständlicherweise hat er sich vorsorglich mit öffentlichen Terminen in den letzten Monaten zurückgehalten, wollte auch keine Infektion im Karnevalstreiben riskieren.

Dennoch bleibt Schramma am Ball und ein scharfer Beobachter, gerade der politischen Szene. Dass er aus der chaotischen Kölner CDU im Oktober 2025 ausgetreten ist, empfindet er heute genauso wie seinerzeit als richtige Entscheidung.

„Ich fühle mich bestätigt“, sagt er Alt-OB kopfschüttelnd über die Vorgänge bei den lokalen Christdemokraten, „Ich bin schon der CDU im Land und Bund verbunden, aber ich konnte und kann das in Köln nicht mehr mitmachen, deshalb habe ich meinen Austritt erklärt. Die Leute dort haben nicht das Wohl der Stadt , sondern nur das eigene im Sinn.“

Von seinem Nachfolger im Amt, Torsten Burmester (SPD), hat Schramma bislang einen guten Eindruck!

„Der wusste auf was er sich einlässt, ein zugänglicher, umgänglicher Mensch. Er wird Schwierigkeiten mit der Konstellation im Rat haben, weil man nicht durchregieren kann und gute Ideen umzusetzen, wird schwierig. Was meinst du, wie froh ich war, das Stadion damals hinbekommen zu haben“, schmunzelt Schramma, „Burmester habe ich unterstützt und gewählt und bin mit ihm in Kontakt, er hat mich auch zuhause besucht.“

Und was ist mit dem FC?

Schramma verstimmte, dass man ihm seine Dauerkarte abgenommen und ihn erstmals nicht zur Karnevalssitzung eingeladen habe. Doch auch hier bahnt sich Klärung an.

https://www.koeln0221.de/ex-fc-coach-den-kainzi-wuerde-ich-sofort-nehmen

Neu-Präsident Jörn Stoppe habe schon Kontakt aufgenommen: „Wir werden uns unterhalten, ich hoffe, dass wir bis dahin einen anderen, besseren Platz in der Tabelle haben“, so FC-Fan Schramma.

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Heute verstorben: Kölner OB gedenkt großem Düsseldorfer (†96)!

Latest from Blog

Kölner Kultklub: Ein Sieg für den Patron (†72)

Köln | Das hätte ihn stolz gemacht! Fortuna Köln fuhr in der Regionalliga West am Freitagabend einen wichtigen Erfolg ein, nahm bei Abstiegskandidat Velbert die drei Auswärtspunkte im Dauerregen mit. Und geht
Go toTop

Don't Miss

EXKLUSIV Ex-FC-Coach: „Den Kainzi würde ich sofort nehmen!“

Köln|Hartberg | Es war die Nachricht vor dem so wichtigen

Lydia Süper zum Jubiläum: „Das hätte mein Hans sich gewünscht“

Köln | Es ist kein Tag wie jeder andere. Denn
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner