
Köln | Wir hatten im Vorfeld von der geplanten Sitzung berichtet.
Am Dienstag (14. April) war wegen der zum Wochenende auslaufenden Frist zur Abstimmung für die Olympia-Bewerbung unter den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eine Sondersitzung einberufen worden.
Im Deutschen Sportmuseum steckten daher die involvierten Kräfte noch einmal ihre Köpfe zusammen.
Initiator Oliver Seeck (SPD) jubelte darüber dann am Mittwoch schon mal in den sozialen Netzwerken. „Gestern war ein richtig wichtiger Tag für den Sport in unserer Stadt. Als Vorsitzender des Sportausschusses durfte ich eine Sondersitzung zur Bewerbung für die paralympischen und olympischen Spiele in Köln/Rhein-Ruhr ansetzen und leiten – und das an einem besonderen Ort: im deutschen Sportmuseum“.
Stadt Köln konnte Kosten für Verfahren offenbar senken
Der Befürworter der Kampagne und Intimus von Neu-OB Torsten Burmester sowie Beinah-FC-Präsident Wilke Stroman zählte die Beteiligten auf und dankt ihnen: „Ich habe mich sehr gefreut, dass Stephan Brause vom Deutscher Olympischer Sportbund unserer Einladung gefolgt ist. Sein Vortrag war spannend, lebendig und hat klar gezeigt, welche Chancen eine Bewerbung für Deutschland und unsere Region bietet.

Ebenso stark: die Präsentation von Sportamtsleiter Sven Stolz und Sportdezernent Robert Voigtsberger zum aktuellen Stand der Kölner Bewerbung. Die Kampagne ist breit in der Stadtgesellschaft verankert – mit unzähligen Aktionen, viel Engagement und prominenten Olympioniken, die aus eigener Erfahrung berichten konnten.“
Auch Helmut Schaefer habe noch einmal deutlich gemacht: „Der Kölner Sport steht geschlossen hinter der Bewerbung.
Und genauso wichtig: Der ganz überwiegende Teil des Sportausschusses hat sich klar hinter die Bewerbung gestellt. Ein starkes Signal auf der Zielgeraden! Danke an alle Beteiligten für dieses klare Votum und das große Engagement! Wenn ihr noch nicht abgestimmt habt: Jetzt ist der Moment! Jede Stimme zählt.“
Bis zum Sonntag, 19. April, 16 Uhr kann noch abgestimmt werden. Bis gestern, 13.30 Uhr, hatten 299.018 Abstimmungsberechtigte ihre Stimme im Rahmen des Ratsbürgerentscheids abgegeben, was einem Anteil von 36,77 Prozent entspricht.
Die Kosten für die Durchführung des Ratsbürgerentscheids konnten im Rahmen der Organisation angeblich laut Stadt von anfangs prognostizierten rund 2,49 Millionen Euro auf rund 1,82 Millionen Euro gesenkt werden. „Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt 85 Prozent der Kosten für den Ratsbürgerentscheid“, heißt es in einer Aussendung.