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November 30, 2025
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Penaltykönig Schnarr sorgt für Kölns Finalrevanche gegen Berlin

Stürmer Nate Schnarr verwandelte wie gegen die Adler Mannheim den entscheidenden Penalty gegen die Eisbären Berlin für die Kölner Haie. Foto: Denis Wroblewski

Berlin / Köln | Nachdem Janne Juvonen den letzten Berliner Penalty von Liam Kirk vereitelt hatte, ballte der Kölner Keeper kurz die Fäuste und ließ sich von seinen Kollegen feiern. Die Kölner Haie schafften bei den Eisbären einen 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen und sorgten mit einem Wochenende mit Siegen gegen die Straubing Tigers und beim amtierenden Meister mit fünf Punkten für ein Ausrufezeichen.

  • Die Kölner Haie siegen bei den Eisbären Berlin nach Penaltyschießen
  • Nate Schnarr war der entscheidende Schütze für die Kölner Haie
  • Die Kölner Haie revanchierten sich für die letztjährige Finalniederlage gegen die Eisbären Berlin

Neben Juvonen war bei der Finalrevanche Nate Schnarr der Matchwinner für den Vizemeister. Der Stürmer hatte am Dienstag mit drei verwandelten Versuchen den Extrapunkt gesichert und auch in Berlin im Penaltyschießen doppelt getroffen.

Nate Schnarr lobte starke Leistung der Kölner Haie

„Vielleicht muss ich mir nun einen neuen Move im Training für das Penaltyschießen aneignen“, sagte Schnarr mit einem Lächeln im Gesicht. Der Kanadier  lobte aber auch die ganze Mannschaft für den Auswärtssieg und eine starke Leistung: „Es war ein kompletter Teamerfolg. Janne hat tolle Paraden gezeigt und uns ins Penaltyschießen gebracht.

In einer spannenden und unterhaltsamen Partie versuchten beide Mannschaften zunächst Fehler zu vermeiden und über gewonnene Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Das gelang den Eisbären zunächst besser. Zunächst rettete Haie-Torwart Janne Juvonen die Gäste vor einem Rückstand, als der Finne einen Alleingang von Yannick Veilleux entschärfte.

Matej Leden sorgt für Berliner Führung gegen die Haie

Gegen den Versuch von Metaj Leden war Kölns Nummer eins allerdings machtlos. Der junge Berliner Stürmer besorgte aus dem Gewühl heraus die verdiente Führung (9.). Es war das erste Gegentor für Juvonen nach 79 Minuten.

Für den KEC war der Treffer eine Art Hallo-Wach-Effekt. Dank mehr Tempo und mehr Zielstrebigkeit übernahmen die Haie die Initiative und belohnten sich. Nachdem Jan-Luca Sennhenn und Patrick Russell noch an Jake Hildebrand gescheitert waren, machte es Maxi Kammerer besser. Nach einer perfekten Vorarbeit von Kevin Niedenz vollendete der Angreifer mit seinem vierten Saisontor zum Ausgleich (15.).

Patrick Russell erzielt sein 17. Tor für die Kölner Haie

Aus Kölner Sicht kam es sogar noch besser. Russell fuhr mit dem Puck ins Eisbären-Drittel ließ Abwehrspieler Adam Smith wie einen Schuljungen stehen und markierte die Führung. Es war bereits das 17. Saisontor des Dänen (17.). Ärgerlich für die Gäste: Tanner Kero sowie Kammerer und Niedenz verpassten den dritten Kölner Treffer im ersten Abschnitt.

Das wurde im zweiten Drittel bestraft. Gerade 71 Sekunden benötigten der Meister, um durch Erik Mik auf 2:2 zu stellen. Der Angreifer fälschte einen Pass von Ex-Hai Frederik Tiffels unhaltbar für Juvonen ab. Bitter wurde es dann beim 2:3.

Tiffels bediente Veilleux, der auf einmal das leere Tor vor sich hatte und traf (30.). Der Grund: Veli-Matti Vittasmäki hatte zuvor Juvonen unglücklich mit seinem Schlittschuh zu Boden gebracht.

„Nach unserem super ersten Drittel haben wir leider zwei kleine Fehler gemacht, die Berlin sofort bestraft hat. Da waren wir mit unseren Stürmern zu aggressiv im Spielaufbau und sind etwas von unserer Struktur abgekommen“, ärgerte sich Dominik Bokk.

Frederik Storm schafft Ausgleich für die Kölner Haie

Doch wie schon nach dem ersten Rückstand raffte sich der Vizemeister auf und drückte auf den Ausgleich. Aber Gregor MacLeod, Kero sowie Frederik Storm scheiterten vor der Sirene an Hildebrand, ehe Storm im letzten Abschnitt zubiss. Nach einem Pass vor das Berliner Tor von Nate Schnarr brauchte der Stürmer nur noch abstauben – 3:3 (47.)!

Die großen Möglichkeiten zum Sieg versäumten Schnarr und Austin 100 Sekunden vor der Sirene, die freistehend an Hildebrand scheiterten. So ging es in die Verlängerung. In der Overtime war Juvonen ein Fels in der Brandung, rettete gegen Lean Bergman, Mitchell Reinke, Leo Pföderl und Liam Kirk, während Oliwer Kaski auf der anderen Seite an der Latte scheiterte. Am Ende durfte aber auch der Verteidiger nach dem doppelten Schnarr den Sieg bejubeln.

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