Heute: April 16, 2026
März 2, 2026
1 min read

Neven DuMont zum Rundschau-Beben: Ein Kommentar

Köln | Es war eine weitere Nachricht, die die Medienlandschaft in Köln erschütterte!

„Der Paukenschlag: Die Rundschau in ihrer bisherigen Form gibt es ab 1. April 2026 nicht mehr“, so der renommierte „Kölnische Rundschau“-Autor Frank Überall in den sozialen Netzwerken.

Am Mittwoch (25.2.) waren die Mitarbeiter zu einer am Donnerstagmittag anberaumten Versammlung geladen worden. Auf dieser Versammlung sei mitgeteilt worden, dass nun 31 Stellen gestrichen werden, die Betroffenen ab dem 1. April freigestellt sind.

„KNDM“: Handlungsbedarf bei der Landesregierung

Der DuMont Verlag (u.a. Kölner Stadt-Anzeiger) gab bekannt, dass man zum April 2026 die Herausgeberschaft der Kölnischen Rundschau und so die redaktionelle Verantwortung sichere. Überrascht von dem Branchen-Hammer wurde auch Konstantin Neven DuMont (56).

Der erfolgreiche kölsche Immobilien-Unternehmer und Medien-Visionär – ab 1995 im Unternehmen selbst tätig und von Januar 2009 bis Dezember 2010 einst Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg – kommentiert die Vorgänge für koeln0221 betroffen in einem Gastbeitrag.

“Der Niedergang der Meinungsvielfalt im Lokalen macht mich persönlich betroffen. Als zwanzigjähriger bin ich voller Enthusiasmus nach Amerika gezogen, um investigativen Journalismus zu studieren. Anschließend in Köln war das alles allerdings nicht so einfach in die Praxis umzusetzen als gedacht. Dann kam natürlich auch noch die Digitalisierung mit voller Wucht um die Ecke. Früher hatte es sich für kluge Köpfe gelohnt den Journalismus Beruf auszuüben, heutzutage leider nicht mehr. Wenn jemand dann noch 10 Kinder hat so wie ich, ist die Aussicht damit genügend zu verdienen, noch geringer. 

Für Helmut Heinen und all die Mitarbeiter, die jetzt ihren Job verlieren, tut’s mir wirklich leid. Helmut Heinen kenne ich schon, solange ich denken kann. Ich hab ihn immer als unprätentiösen und aufrechten Konservativen erlebt.

Gleichzeitig frage ich mich natürlich, was in Zukunft die Marke Kölnische Rundschau noch ausmachen soll, wenn selbst Mitarbeitern wie Frank Überall gekündigt wird? 

Im Prinzip ist jetzt auch die Landesregierung in Düsseldorf gefordert, Maßnahmen zu ergreifen die Meinungsvielfalt im Lokalen zu sichern. Man kann doch nicht die Zeitungslandschaft aussterben lassen und gleichzeitig einen altmodischen öffentlichen Rundfunk wie zur Zeit weiterlaufen lassen.”

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Mit van Gogh: Kölner Kunstschätze reisen ans andere Ende der Welt

Next Story

Vor Jubiläum: Fotoschätze von Karnevals-Ikone aufgetaucht!

Latest from Blog

Bokkstarker Bokk: Haie gleichen Serie aus

Köln | Die Spannung war bei den 18.600 Besuchern in der Lanxess-Arena förmlich zu greifen. Man sah viele Fans ihre Fingernägel kauen, andere falteten ihre Hände zu einem Stoßgebet. Um 22.44 Uhr war

Schüsse in Meschenich – Was wir bis jetzt wissen

Köln | Was ist da nur schon wieder los? Riesenaufruhr auch in Köln-Meschenich am Mittwoch Nachmittag! Denn: „Nach einer mutmaßlichen Schussabgabe am Mittwochnachmittag (15. April) im Bereich oberhalb eines Restaurants auf der

Polizei-Massen an der Arena: DAS ist der Grund

Köln | Nanu? Nichts als Polizeibeamte rund um die Lanxess-Arena in Köln-Deutz am Mittwoch Mittag zu sehen! Doch es handelte sich nicht etwa um eine Gefahrenlage. Oder die nächste groß initiierte Demo
Go toTop

Don't Miss

Dreigestirn rät Nachfolgern bei LMS: „Seid einfach Ihr selbst!“

Köln | Was für ein runder, schöner Abend (15. April)

Schüsse in Meschenich – Was wir bis jetzt wissen

Köln | Was ist da nur schon wieder los? Riesenaufruhr
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner