
Köln | Die Kölner Polizei meldet einen krassen Fall.
„Am Donnerstagabend (16. Juli) hat die Polizei in Köln-Müngersdorf einen 43-jährigen Radfahrer unter Widerstand festgenommen, der zuvor mit einer Schreckschusspistole geschossen haben soll. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.
Gegen 19.00 Uhr meldeten Zeugen Schüsse im Bereich des Alten Militärrings. Während der Flucht vor den Einsatzkräften zielte der Tatverdächtige auf einen Beamten und betätigte den Abzug, wobei sich kein Schuss löste.
Bei einem anschließenden Zusammenstoß mit einem Streifenwagen stürzte der Mann mit dem Fahrrad. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten durch einen Schlag mit der Waffe leicht.
Kölner Westen: Polizisten bei Einsatz verletzt
Ein weiterer Polizist verletzte sich bei der Verfolgung ebenfalls leicht. Beide blieben dienstfähig. Der Tatverdächtige erlitt leichte Schürfwunden. Hinweise auf eine Gefährdung Unbeteiligter liegen bislang nicht vor.
Der 43-Jährige wurde einer Notärztin vorgestellt, die die Überprüfung des gesundheitlichen und psychischen Zustandes in die Wege leitete. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte dauern an.“
Neues gibt es derweil zu den Explosionen in Overath!
„Nach den Explosionen nahe der Polizeiwache in Overath-Untereschbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) hat die Polizei in der Nacht zu Freitag (17. Juli) einen Tatverdächtigen (45) festgenommen.
Im Rahmen der Fahndung haben Polizisten den 45-Jährigen gegen 1.30 Uhr in unmittelbarer Nähe der Polizeiwache angetroffen. In seinem Rucksack soll er eine Glasflasche mit möglichem Sprengsatz mitgeführt haben. Die Ermittlungen insbesondere zu dem Tatmotiv dauern an.“