
Köln | Vita brevis, ars longa!
„Ach Gott! die Kunst ist lang; Und kurz ist unser Leben“, fasste Goethe den Satz von Hippokrates im unsterblichen „Faust“ zusammen.
Die Rede ist in diesem Zusammenhang traurigerweise von Volker Paffenholz (†61).
Denn die Kunstfreunde aus der Kölner Südstadt trauern jetzt um den beliebten Impressionisten-Verehrer und -Vertreter, der zu den Gründern des seit Jahren etablierten wie bekannten sonntäglichen „Eierplätzchen-Montmartre“-Treffs im Herzen des Veedels gehörte.
Der „Südstadt-Monet“ wurde 61 Jahre, verstarb an Blasenkrebs.

Sein unverkennbares Kennzeichen: Der weiße Panama-Hut. Er hatte Kunst und Grafikdesign studiert, sich seit 1989 intensiv mit Kunst und Malen, am liebsten Pleine Air (Malen im Freien) mit Gouache auseinandergesetzt.
Volker Paffendorf galt als „Monet der Südstadt“
Er galt zudem als umsichtiger Ratgeber, liebte eben die Meister des 19. Jahrhunderts aus dem Impressionismus.
„Ein leidenschaftlicher Künstler und Mitgestalter der ersten Stunde des Eierplätzchen- Montmartres hat heute am 12.07.2026 diese Welt verlassen.
In seiner ihm eigenen Art hat er das Eierplätzchen aus allen Perspektiven überwiegend im impressionistischen Stil gemalt. Er trug den Spitznamen „Impressionist des Eierplätzchens““, so Weggefährte Peter Mück.
Wichtig: In seinem letzten Kampf war der Freund der Musen nicht alleine. Denn seine Freunde waren bis zuletzt bei ihm!

„Wir waren heute nochmal alle bei ihm am Krankenbett und anschließend am Eierplätzchen“, so Mück tapfer, „Volker Paffenholz wird uns als Freund und Künstlerkollege sehr fehlen und eine große Lücke beim Eierplätzchen Montmartre hinterlassen.
Bezeichnenderweise ist er an einen Sonntag gestorben, also dem Tag, an dem er normalerweise regelmäßig am Eierplätzchen mit uns malte. „Volker, wenn du oben bist, bestell Monet und den anderen schöne Grüße.“