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Februar 7, 2026
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Knöllchen-Zoff im Karneval: Kölner Band von Ordnungsamt bestraft

Fotos: Dirk Loerper

Köln | Stell dir vor, du kommst nassgeschwitzt aus dem gleißenden Scheinwerferlicht der Karnevals-Bühne vor hunderten Jecken.

Es war der fünfte Auftritt am Freitag, es ist 23.30 Uhr, du willst nur noch in die Stille nach Hause und dann wartet die „Überraschung“ am Tourbus.

Den hattest du aus Zeitgründen vor der Veranstaltungshalle abstellen müssen, um nicht zu spät zu kommen, behinderst auch den Verkehr nicht – aber hast dennoch ungebetenen Besuch am Wagen.

Scharmöör tappt in Parkfalle am Kölner Sartory

In Person von eifrigen Kontrolleuren des Ordnungsdienstes, die ihres Amtes walten und des Parkverbots wegen einen Strafzettel an die Scheibe legen. So geschehen der Kölschband Scharmöör vor den Sartory-Sälen am späten Freitag Abend kurz vor Mitternacht.

Der im Fasteleer gefühlt omnipräsente Top-Fotograf Dirk Loerper bekam das mit und stellte die Kontrolleure auf der Straße zur Rede.

„Ich fragte sie, woher sie kommen und bat sie drum, ein Auge zuzudrücken, wie es im Karneval für die Bands nun mal von Tradition aus eigentlich schon immer unausgesprochen üblich ist. Man sieht ja schließlich, dass es ein Tourbus ist. Doch es kamen nur schnippische Sprüche. Und: auch andere Bands bekamen noch eine Knolle an ihren Bus verpasst.“

Natürlich, räumt auch Loerper ein, habe gleiches Recht für alle zu herrschen prinzipiell. Doch in den heißen Tagen der Session im Karneval gehe es bei den Bands darum, in den Sälen Frohsinn zu verbreiten, da könne man das kurz durchgehen lassen.

Vor zwei Jahren bereits hatten die Paveier einen ähnlichen Vorfall vor der Stadthalle in Mülheim öffentlich gemacht, als die Kultband nach ihrem Auftritt vom Ordnungsamt mit einer Knolle überrascht wurde – genau wie Scharmöör jetzt.

Szene-Insider Loerper fordert ein Umdenken von Seiten der Behörden. „Stattdessen aber“, seufzt er, „sagte mir der Kontrolleur grinsend, ich könne mich ja gern über ihn bei seinem Vorgesetzten beschweren. Dem Herrn Burmester. . .“

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