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März 1, 2026
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Haie jagen nach Sieg in München weiteren Rekord

Gregor MacLeod erzielte beim Auswärtssieg in München das entscheidende Tor für die Kölner Haie. Foto: Denis Wroblewski

München / Köln | Die Kölner Haie jagen den nächsten Rekord: Nachdem der souveräne Tabellenführer in der Deutschen Eishockey Liga 16 Siege am Stück feierte und damit den Adler Mannheim die Bestmarke abnahm, kann der KEC den Kurpfälzern einen weiteren Rekord klauen.

  • Die Kölner Haie gewinnen beim EHC München
  • Kölner Haie jagen Punkterekord der Adler Mannheim
  • Gregor MacLeod erzielt das entscheidende Tor für Kölner Haie

Derzeit stehen die Haie nach dem schwer erkämpften 1:0-Erfolg beim EHC München bei 110 Punkten, die Adler schafften im Jahr 2019 die Marke von 116 Zählern. Dem KEC fehlen in den letzten fünf DEL-Spielen nur noch sechs Punkte zum Egalisieren.

Kölner Haie wollen Rekordmarke der Adler Mannheim knacken

„Es wäre schön, die Marke zu knacken. Aber wichtiger ist, dass wir uns stetig verbessern und die Form mit in die Playoffs nehmen. Denn da können wir uns für die Siege und Rekorde der Hautrunde nichts kaufen“, erklärte Parker Tuomie nach dem ersten Erfolg gegen die roten Buller in dieser Spielzeit.

Durch den Triumph haben sich die Rheinländer bereits die beste Ausgangsposition gesichert. Denn das Team hat 18 Punkte Vorsprung auf die Verfolger Straubing Tigers und Mannheim.

In München entwickelte sich eine Begegnung auf hohem Niveau mit intensiven Zweikämpfe und viel Tempo. Es wehte ein Hauch von Playoff-Feeling durch den Garden. 

Kölner Haie verzichten noch auf Markus Nutivaara

Den konnte Markus Nutivaara noch nicht erleben, denn Cheftrainer Kari Jalonen verzichte auch beim Tabellendritten auf den neuen Abwehrspieler. Der Finne kam erst am Freitag in Köln an und hatte noch keine richtige Einheit auf dem Eis mit den neuen Kollegen. Am Mittwoch im Heimspiel gegen die Augsburger Panther soll der Verteidiger sein Debüt im Haie-Trikot feiern.

Seine Mitspieler hatten im ersten Drittel einiges an Arbeit in der Defensive zu verrichten. München scheiterte entweder an Torwart Janne Juvonen oder an der Eisenstange. Eliza, Sinn und Abeltshauser trafen nur Pfosten und Latte des Kölner Gehäuses. Auf der andren Seite fand Parker Tuomie seinen Meister in Mathias Niederberger.

„Wir machen ein gutes Auswärtsspiel, müssen aber mehr Scheiben in Richtung Tor bringen „, analysierte Gregor MacLeod nach dem ersten Drittel. 

Der Kölner Angreifer zeigte, was er meinte, und brach in der 35. Minute den Bann. Der Techniker fälschen einen Schuss von Valtteri Kemiläinen mit der Rückhand aus der Luft ab und brachte den KEC in Führung. Es war der 18. Saisontreffer von MacLeod,  der damit im achten Spiel in Folge an einem Tor beteiligt.

Kölner Haie überstehen Münchner Drangphase

Und es war der Siegtreffer für die Gäste, da sie im dritten Abschnitt den Sturmlauf der Münchener standhielten. In den letzten 80 Sekunden standen die Haie mit nur drei Spielern sechs Angreifer gegenüber, die brenzliche Situation entschärfte der Spitzenreiter mit Willen und Leidenschaft. Zudem rettete Juvonen, der seine fünfte Partie ohne Gegentor ablieferte, mit starken Paraden die Null.

„Wie sich die Jungs in die Schüssen geworfen und Kampfgeist gezeigt haben, zeigt den Charakter der Mannschaft. Wir hatten über die 60 Minuten alle Hände voll zu tun, aber wir haben den Sieg mitgenommen“, erklärte Tuomie glücklich. „Wir wussten, dass wir bisher gegen München noch nicht gewonnen haben, deshalb ist der Erfolg wichtig.“

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