Heute: Juli 22, 2026
Juli 22, 2026
3 mins read

20 Jahre! Domstürmer-Sänger enthüllt Schicksals-Drama vom Eltzhof

Die Domstürmer im Eltzhof. Fotos: Dirk Loerper

Köln | Ein Meilenstein für echte kölsche Lieblinge!

Da kochte der Eltzhof. Denn es hieß am Samstag Abend: 20 Jahre Domstürmer!

Für Koeln0221 zieht Urgestein Micky Nauber seine persönliche Bilanz der Gaudi!

„20 Jahre Stürmer bedeutet über 5000 Auftritte und das haben wir am 18. Juli mit unserem Open Air „Das Jubiläumsding“ im Eltzhof in Köln-Porz gefeiert. Es ist quasi der Start zu einer Trilologie von Konzerten. Wir haben als zweites Konzert unsere Janz Hösch-Reihe. Das bedeutet, wir spielen am 25. September das Kirchenkonzert mit völlig anderem Programm und schließen das Ganze am 2.10. wieder im Eltzhof ab, aber dann als Indoor-Veranstaltung.“

Micky Nauber lüftet Domstürmer-Geheimnis

Mit dieser Location verbindet der Frontmann viel Persönliches. „Als wir in der Pandemiezeit alle quasi abgestellt waren, konnten wir eins unserer ersten Open Airs wieder spielen und mit 1,50 m Abstand. Es war alles aufgebaut. Wir wollten spielen – und dann erreichte mich die Nachricht, dass meine Mutter gestorben ist.“

Was für ein Drama! „Und dementsprechend konnte ich diesen Auftritt nicht spielen. Und dadurch hat das natürlich eine gewisse Emotionalität für mich. Mein Vater hat in Porz Fußball gespielt und so kam dann eins zum anderen, dass ich dann für mich irgendwie gedacht hab. Mensch, da schließt sich gerade irgendwie so ein Kreis.“

Denn: „Weil wir nämlich, als wir das Open Air quasi nachgeholt hatten, damals ein Lied geschrieben bzw. vorgestellt haben in Gedenken an meine Mutter. Und welches wir dann jetzt auch wieder gespielt haben und das spannende daran ist, dass dieses Lied bis dato noch gar nicht auf Tonträger erhältlich ist. Wir also permanent danach gefragt werden. 

Das ist ein Lied von fast 7 Minuten Länge. Wer macht heute sowas noch? Und das ist aber die Freiheit, die wir uns erlauben, die ich mir erlaube, wenn man Lieder macht, Lieder einfach auch so zu machen. Wie man sie fühlt und wie man Bock hat.“

20 Jahre Domstürmer – was bleibt alles hängen?

Der Sänger: „In den zwanzig Jahren haben wir natürlich sehr viel erlebt. Doch das Erlebnis jetzt vom 18. Juli, das war sehr intensiv. Wir haben ein 3-Stunden Konzert gespielt. 42 Songs standen auf der Setliste. 22:00 Uhr musste natürlich pünktlich Schluss sein, wie es sich in Köln gehört.

Und 41 Songs haben wir tatsächlich geschafft. Wir haben einige Wünsche der Fans erfüllen können. Die anderen teilen wir jetzt auf die anderen beiden Konzerte auf. Und wir hatten ein sehr abwechslungsreiches Vorprogramm.“

Wer war alles mit Moderator Stephan Henseler am Start? Künstlerin U.a. Gloria Massamba, Sängerin Tabea, die früher bei den Funky Marys auch gesungen hatte. Die jungen Wilden von King Loui.

Micky: „Ich finde das immer schön, wenn das so generationsübergreifend ist. Wir hatten auch die Klassikgeigerin Jul länger dabei.“

Auch King Loui gaben Vollgas.

Und dann wurde es zusätzlich emotional: „Unser Rainer spielte Akkordeon und es gab immer wieder so Situationen auf der Bühne, wo ich dachte, boah Rainer, wenn du Akkordeon spielst, dann klingt das immer, als würdest du Stäne anspielen von den Klüngelköpp.

Gänsehaut: Domstürmer bringen die Stääne

Und wir haben da so oft, dass uns Leute begegnen mit: Micky, spielt doch mal Stääne, wo ich so merke, krass, wie sie uns Bands auch so durcheinander schmeißen.

Und wir wir sehen das ja auch mit einem Lachen und dann haben wir das natürlich mit dem Frank abgesprochen, dass er sagte: Wir machen genau die Nummer, der Rainer spielt halt an.

Ich hab dann gesagt, Leute, es ist verboten, in Köln Lieder anderer Bands zu spielen. Das ist ein Ehrenkodex unter uns Bands. Außer – die andere Band hat ihr grünes Licht gegeben oder sie sind selber vor Ort.

Und dann kommt der Frank Reudenbach rein und singt dann die zweite Strophe an, das war natürlich ein Gänsehautmoment.“

Punktlandung 22:00 Uhr!

„20 Jahre, wie gesagt, heißt über 5000 Auftritte. Wir haben angefangen haben auf gut Deutsch auf Aschenplätzen im Regen ohne Überdachung zu spielen. Manchmal nur vor zehn Menschen, manchmal vor sehr angetrunkenen Menschen“, so Micky im Rückblick.

Er sagt: „2008 war es das erste Mal, dass wir vor der Arena beim Public Viewing 25.000 Leute hatten mit Live Übertragung. Wir haben nie den großen Hype ausgelöst, aber wir waren immer eine Band, die immer die Einstellung hatte: Ganz gleich, ob da einer oder Zehntausend stehen – Wir gehen immer mit 100 % und mit Leidenschaft rein und haben diese Einstellung auch. 

Wie geht es nun weiter mit der beliebten Combo?

Nauber: „Das Zauberwort ist tun.“

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Telefon-Ferkel wollte als falscher Bänker Seniorin (85) betrügen – Festnahme!

Next Story

Sexy Lia: „Will den WM-Titel heim nach Köln holen!“

Latest from Blog

Go toTop

Don't Miss

Brüsseler Platz-Zoff: DEHOGA erhöht Druck auf Stadt Köln!

Köln | Ein Gastro-Hammer und seine Folgen für Köln! Denn:

Sexy Lia: „Will den WM-Titel heim nach Köln holen!“

Köln | Sie ist das kölsche Aushängeschild der weiblichen Kraftsport-Gilde
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner