
Köln | Besondere Tage für einen großen Kölner!
Denn als im Schloss Bensberg die hohe Polit-Prominenz aufschlug, schwelgte ein Kölner Alt-OB in Erinnerungen.
„Das Treffen vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz in den Schlössern Bensberg und Brühl erinnert an den Besuch von Charles De Gaulle bei Konrad Adenauer vor genau 60 Jahren“, sagt Fritz Schramma (78) zu koeln0221.
Und er ergänzt: „Damals initiierte De Gaulle ein Deutsch-Französisches Freundschafts-Abkommen, den späteren Elysèe-Vertrag. Dieses Bündnis wurde jetzt erneuert. Ein wahrer Grund zur Freude für beide Länder und für Europa!“
Fritz Schramma für deutsch-französische Freundschaft
Schramma ist überzeugter Europäer. Zumal er später als Gymnasiallehrer in Hürth und Pulheim diesen Gedanken sehr intensiv unterstützt hat.

Alljährlich fuhr er mit Klassen im Rahmen des Schüleraustauschs nach Guidel (Bretaggne), um dort die Begegnung mit gleichaltrigen Jugendlichen in gemeinsamem Sport (Segeln), in Gesprächsrunden und lockeren Abenden bei Cidre, Crepes und bretonischer Musik tatkräftig zu unterstützen. Die Franzosen kamen ihrerseits auch in die Kölner Region.
Einen weiteren Grund, die 60 zu feiern, gibt es allerdings zusätzlich; 1966 machte Fritz Schramma auf dem Dreikönigsgymnasium das Abitur im Spätherbst. Das „DKG“ von 1450 ist das älteste, traditionsreichste Gymnasium Kölns (damals : bursa tricoronata).
„Und jetzt feiern wir unser 60. Abi mit den Kameraden von damals im der Abtei Maria Laach“, so der ehemalige Kölner Oberbürgermeister.

Und: Schon plant er ein weiteres Jubiläum für das nächste Jahr.
Seine Wohn- Straße in Lindenthal wurde 1902 eingeweiht, wird also 125 Jahre alt. Da ist doch ein Straßen-und Nachbarschaftsfest angesagt. Oder etwa nicht? Einfach immer aktiv: der „alte Fritz“ .