
Köln | Was für eine Heldentat!
In der höchsten Not und nackter Lebensgefahr konnte sich eine Familie auf der Severinstraße auf die selbstlose und ultra-professionelle Hilfe der Kölner Feuerwehr verlassen.
Wie koeln0221 mit exklusiven Bildern dokumentiert und berichtet hatte, wurden sechs Personen, darunter zwei Kinder, bei einem Wohnungsbrand am Dienstagmorgen rechtzeitig gerettet.
Die Mitarbeiter der Feuerwehr Köln gaben mit einigen Stunden Abstand einen Eindruck des dramatischen Einsatzes mit einer detaillierten Schilderung.
In dem Bericht, der in sozialen Netzwerken veröffentlicht worden ist, heißt es: „Heute Morgen um 6:50 Uhr gingen Notrufe über einen Dachgeschossbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Severinsstraße ein.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die betroffene Wohnung bereits im Vollbrand – aus den Dachgauben schlugen Flammen auf die Straße.
Ermittlungen zur Brandursache im Gange
Vier Personen, darunter zwei Kinder, hatten sich auf den rückseitigen Balkon gerettet. Da aus baulichen Gründen weder die Drehleiter noch tragbare Leitern eingesetzt werden konnten, wurde zur Sicherheit ein Sprungpolster aufgebaut. Die eingeschlossenen Personen wurden durchgehend von den Einsatzkräften betreut.
Da ein Sprung ins Sprungpolster nur im absoluten Notfall in Betracht kommt, konzentrierten sich die Einsatzkräfte zunächst auf massive Löscharbeiten in der Wohnung sowie Entlüftungsmaßnahmen im Treppenhaus, um einen Rettungsweg zu den eingeschlossenen Personen zu schaffen.
Sechs Einsatzkräfte unter Atemschutz drangen in die Brandwohnung vor und wurden dabei von Kollegen auf der Drehleiter von der Straßenseite aus unterstützt. Anschließend gelang es die zwei Erwachsenen und zwei Kinder über das Treppenhaus – gesichert mit Fluchthauben – in Sicherheit zu bringen. Gegen 7:30 Uhr konnte „Feuer aus” gemeldet werden.
Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie eine gründliche Entlüftung des Gebäudes zur Beseitigung des giftigen Brandrauchs. Insgesamt wurden sechs Personen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert.
55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr sowie Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.“
Das Interesse am Einsatz war riesig: Das Video auf dem Instagramkanal von koeln0221 wurde fast 200 000 mal aufgerufen.