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Kölner Samba-Queen: „Das ist mein Fuß nach 15 Stunden Tanzen“

Berlin/Köln | Über 1,1 Millionen Menschen feierten am Wochenende den „Karneval der Kulturen“ in Berlin.

Und mittendrin im Getümmel: Claudia Krappel.

Die kölsche „Samba-Queen“ lieferte beim traditionellen Festival in Kreuzberg und Friedrichshain einen echten Tanz-Marathon ab.

Die Spuren waren anschließend sichtbar. Die Schuhe zerstört, die Füße völlig wund und entzündet.

Karneval der Kulturen: Claudia Krappel gefeiert

Doch die tollen Erlebnisse in der Hauptstadt und die Wertschätzung durch die Feiernden, die man auf vielen Schnappschüssen dokumentiert sehen kann, ließen die Brasilianerin ihre Schmerzen vergessen.

In jeder Hinsicht.

Denn es war der erste öffentliche Auftritt von Claudia in größerem Rahmen nach dem untröstlichen Verlust von Sonnenkönig Phil Giesen (†74), ihres Freundes, der in Köln im Oktober 2024 getötet worden war.

Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur.

„Ja, es war meine erste Samba-Show nach Phils Tod“, schildert das Playmate im Gespräch mit koeln0221 emotional bewegt.

„Jetzt bin ich stark, bin zurück in einem normalen schöne Leben, dank meiner Liebe, der Samba-Show. Ich bin stolz auf mich, das war eine harte Zeit, ich war fast tot durch Panikattacken und Depression. Jetzt bin glücklich.“

Mit Köln habe sie derzeit abgeschlossen, feiert lieber an der Spree-Metropole Karneval.

Als begehrtes Motiv für die Fotografen lächelte Claudia in ihrem originalen Outfit in die Kameras und hörte mit dem Tanzen gar nicht erst auf.

Claudia: „Ich war ohne Telefon die ganze Zeit, arbeite hier in Berlin. Köln interessiert mich nicht mehr. Ich arbeite nicht mehr in Köln, es gibt keine Show mehr in Köln. Nur in anderen Städten und in Berlin habe ich viele Einladungen.“

Traurig, wie sie fast verbittert über die Leidensphasen sagt, die sie mit der Heimat am Rhein: „Wenn ich in Köln bin, bin direkt depressiv und bekomme Panikattacke, bin direkt krank. Köln ist für mich nicht gut, das ist negativ. Das tut weh zu sagen aber das ist die Wahrheit. Leider!“

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