
Pulheim | Was war da heute Nacht (11. auf 12. April 2026) nur in Pulheim los?
Augenzeugen wandten sich aufgeregt an koeln0221.
In einer Siedlung soll es möglicherweise eine schwere Gewalttat mit Todesfolge gegeben haben.
War es Mord? Kurz nach Mitternacht habe es Geschrei gegeben. Am Morgen sei dann ein Bestattungsunternehmen in der Johannisstraße gesichtet worden. Den Gerüchten zufolge sei ein Beteiligter einer Auseinandersetzung mit Messern verstorben.
Verständlicherweise war die Nachbarschaft in hellem Aufruhr, in hiesigen whattsapp-Gruppen kursierten spekulative Nachrichten, die die Angst und Ratlosigkeit der Anwohner vor Ort widerspiegelten.

Der Tatort sei zunächst abgesperrt gewesen, die Absperrung sei inzwischen aufgehoben, sagte uns ein Nachbar.
Doch von Transparenz und Aufklärung von Seiten der Behörden zunächst keine Spur.
Auf unserer Anfrage bestätigte die Polizei Pulheim lediglich einen nächtlichen Einsatz der Kollegen, dementierte Mord nicht und verwies an die Leitstelle in Köln. Man dürfe weiter nichts sagen.
„Die Kriminalpolizei ist in den Ermittlungen, sie gestalten sich schwierig, daher wird es erst später Auskünfte geben“, hieß es dort und verwies an die Staatsanwaltschaft.
Am Mittag dann das Update!
„Bei einer Auseinandersetzung im Stadtpark Pulheim ist ein 28 Jahre alter Mann in der Nacht zu Sonntag (12. April) tödlich verletzt worden. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag der Pulheimer noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Ein 35-Jähriger erlitt ebenfalls schwere Stichverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik.
Nach ersten Erkenntnissen hatten Zeugen gegen 0.10 Uhr Polizisten der ansässigen Polizeiwache auf die Auseinandersetzung aufmerksam gemacht. In der Johannisstraße / Am Stadtgarten trafen die Beamten dann auf die zwei Schwerverletzten.
In Tatortnähe nahmen Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige (20, 24) fest. Eine Mordkommission der Polizei Köln hat die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatablauf übernommen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 11 zu melden.