
Köln | Es kommt Bewegung in die Sache. . .
Endlich! Renate Baum vom Ludwig Sebus-Fanclub war begeistert, als sie erfuhr, dass der langjährige Plan eines Brunnens für die Krätzchen-Legende nun tatsächlich Gestalt annehmen soll: „Das hat Ludwig einfach verdient“.
Ein Scheck über 100 000 Euro wurde auf der großen Gala in der Kölner Philharmonie zum Jahrhundert-Geburtstag des Grandseigneurs des Kölner Karnevals Anfang September unter großem Beifall des Auditoriums feierlich und stolz übergeben.
Dem Vernehmen nach ist Ideengeber Dr. Joachim Wüst inzwischen mit dem Vorhaben, das der Fastelovend-Ikone im Oktober 2020 einst versprochen worden war, in seinen hartnäckigen Bemühungen um die Realisierung nun fortgeschritten.
Wettbewerb um Ludwig Sebus-Brunnen geplant
So soll, wie die Freunde gehört haben, das Areal am LVR Turm in Deutz fix sein. Und: „Es soll ein Wettbewerb für den Brunnenentwurf stattfinden“, hat Baum auch erfahren, „Der Siegerentwurf soll dann wohl auch prämiert werden. Es tut sich also endlich was.“

Das ist das eine.
Auf einem anderen Blatt steht, warum jetzt durch das Wettbewerb-Verfahren der Stadt Köln wieder Zeit vergehen muss.
„Das verstehen wir offen gesagt nicht“, sagt Ludwigs Tochter Ulla gegenüber koeln0221, „denn es werden dadurch wieder Monate verstreichen. Worauf wartet man? Es gibt ja einen Wunsch-Entwurf von einem Baum mit vielen Ästen daran längst. Es haben so viele Leute gesammelt und am Geburtstag längst dafür gespendet. Wer weiß auf welche Ideen da junge Künstler haben, die zwar modern sind, aber vielleicht gar nicht im Sinne von Ludwig oder Joachim selbst sind?“
Es wäre doch wirklich schön, wenn Ludwig den fertiggestellten Brunnen selbst einweihen würde, findet die Familie.
Und nicht nur sie – alle Freunde und Weggefährten von Ludwig eint darauf die Hoffnung.