
Köln | Bei der CDU Köln droht er bald rauszufliegen. Privat indes plant er nun selbst den Abflug aus Köln. . .
Und zwar in Richtung Nachbarland im Süden, ins sonnige Kärnten!
Seit 2020 macht Mario Ebel in Datteln. Die Frucht aus dem Nahen Osten vertreibt der gebürtige Sachse mit seiner Marke „Mekka-Datteln“ in deutschen Supermärkten. Doch nun zieht es den kölschen „Dattel-Prinzen“ mit seiner Familie an den schönen Wörthersee!
„Wir haben ein Haus bei Klagenfurt gefunden, das wir gerade umbauen, um zeitnah einziehen zu können. Die Region ist einfach traumhaft, speziell für die Buam“, sagt der Österreich-Fan.
Seine Story liest sich buchstäblich wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht. Die Kontakte zu den Scheichs der Großfamilien in Saudi Arabien sind da und sprechen für sich. Der Umsatz mit den ovalen Süßfrüchten von der Palme nach eigener Aussage: 4 Millionen Euro: „Wir beliefern acht europäische Länder mit der Marke Mekka. Die Datteln stammen fast alle aus Al-Medinah, der heilige Stadt des Propheten“, schildert der gelernte Einzelhandelskaufmann, der gerne groß denkt, seit zehn Jahren selbständiger Unternehmer und seit 2002 insgesamt in der Lebensmittelwirtschaft tätig ist.
Immer wieder Streitigkeiten in der Kölner CDU
Doch die Leidenschaften des gebürtigen Sachsen sind der Fußball und die Politik!
Aufmerksam hat Ebel, selbst Vorsitzender in Köln beim Verein Spvg Porz, den Untergang der Austria Klagenfurt in Kärnten verfolgt. In der Lokalpolitik in der Domstadt ist er indes – gelinde gesagt – mehrmals angeeckt. Es gibt diverse Vorwürfe von ihm und gegen ihn – ein Parteiausschlussverfahren in der Kreis-CDU gegen Ebel läuft, gegen das sich der Glatzkopf leidenschaftlich wehrt: „Ich bin jemand, der die CDU Köln kritisch betrachtet und mit Herrn Adenauer und Hirte für mehr Demokratieverständnis kämpft.“
Doch wohl vielleicht auch wegen des ganzen Polit-Theaters in der Kölner CDU, deren interne Streitigkeiten seit Jahren die Gerichte beschäftigen, sucht er nun in Österreich neue Herausforderungen.
Zuerst muss der „Dattel-Prinz“ mit seiner Family aber erst einmal ankommen und heimisch werden. . .