
Köln | Das konnte aber auch gar nicht anders ausgehen. . .
Es war ein fußballersicher Leckerbissen, wie er in der Ära von FC-Trainer Lukas Kwasniok nur (zu) selten vorgekommen ist.
Nach Flanke seines „Buddys“ Said El Mala hatte FC-Stürmer Ragnar Ache einen komplizierten „Bicycle Kick“ probiert – und die Kugel perfekt getroffen.
Das Bilderbuchtor brachte das RheinEnergieSTADION, selbst den Kölner Keller mit seinen „Experten“ an der Screen und die Schiris auf dem Rasen in Ekstase.
Und die Internetgemeinde, wo das Tor in diversen Variationen rauf und runter kursierte und verschickt wurde, kannte bei der Wahl zum „Tor des Monats“ so gar keine Alternative.
1.FC Köln: Ache mit Chancen auf Puskas-Preis?
Denn der 27-Jährige erhielt bei der Abstimmung 71,4 Prozent der Stimmen. Damit toppte der artistische Angreifer gar Mario Götze, als der Deutschland 2014 mit seinem Tor zum 1:0 in der Verlängerung gegen Argentinien um den unsterblichen Grande Lionel Messi zum vierten WM-Titel in Brasilien schoss.
Insgesamt ist Ragnar Ache, der auch am Samstag im Derby gegen Borussia Mönchengladbach wieder traf, damit der 38. FC-Profi, der die Wahl zum „Tor des Monats“ für sich entscheiden konnte. Und das mit einer Bude, die selbst Lukas Podolski, der mehrmals seinerzeit die Auszeichnung holte, so noch nicht gelungen ist.
Kann Ache mit dem Hoffenheim-Coup auch bei der legendären Puskas-Wahl eine Chance haben?
Der Preis zeichnet seit 2009 den Spieler aus, der in der vergangenen Saison das ästhetischste Tor gemacht hat. Als Huldigung an den 2006 verstorbenen ungarischen Weltklasse-Stürmer Ferenc Puskás. Viele Fans sagen: Ja!
Zumindest in dieser Hinsicht wäre also ein internationales Gütesiegel für den 1.FC Köln mal wieder möglich. Nun bleibt aus Fansicht nur zu hoffen, dass sein Torhunger auch unter Neu-Coach Wagner anhält. . .