
Köln | Sie greifen durch!
Den Kiosken und vor allem Trinkhallen der Stadt haftet mehr denn je ein gelinde gesagt zweifelhafter Ruf an. Dies wird nun durch einen aktuellen Einsatz des Ordnungsamts bestätigt.
Von Seiten der Stadt Köln heißt es am Freitag Nachmittag ( 13. März) nämlich zu einem aktuellen Vorgang vom Vortag: „Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes haben gestern einen Kiosk an der Trimbornstraße in Kalk überprüft und dort in einem Tresenversteck abermals mehrere hundert illegaler Vapes und Snus vorgefunden. Angetroffen wurden der aktuelle Betreiber und die vorherigen Betreiber, die im Juni 2025 eine Gewerbeuntersagung erhalten haben.“
Dann weiter: „Zur selben Zeit erfolgte eine Beobachtung des in Verbindung stehenden Kioske an der Guilleaumestraße in Köln-Mülheim. Dort wurden mehrere Müllsäcke in ein Fahrzeug geladen. Es konnte beobachtet werden, dass die Säcke nach ein paar Runden um den Block in die Garage einer benachbarten Pizzeria gebracht wurden. Es erfolgte ein Zugriff durch die Polizei. Es wurde eine Vielzahl von illegalen Produkten sichergestellt.“

Das Ganze hatte natürlich Folgen für die anrüchigen Schmu-Betreiber, denn die Razzien gingen im privaten Bereich weiter: „Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und einem Ermittlungsrichter wurde die Durchsuchung der Privatwohnungen der Beschuldigten angeordnet.
Bei der Durchsuchung der Wohnungen wurden in einem Kellerraum augenscheinlich mehrere tausend illegaler Vapes und Produkte sichergestellt. Der Keller war bis zur Decke damit gefüllt. Die konkrete Anzahl muss noch ermittelt werden. Strafverfahren sollen eingeleitet werden.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat beide Betriebe im Sofortvollzug geschlossen.“
Was auch sonst. . .