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März 1, 2026
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Neven DuMont zum Rundschau-Beben: Ein Kommentar

Köln | Es war eine weitere Nachricht, die die Medienlandschaft in Köln erschütterte!

„Der Paukenschlag: Die Rundschau in ihrer bisherigen Form gibt es ab 1. April 2026 nicht mehr“, so der renommierte „Kölnische Rundschau“-Autor Frank Überall in den sozialen Netzwerken.

Am Mittwoch (25.2.) waren die Mitarbeiter zu einer am Donnerstagmittag anberaumten Versammlung geladen worden. Auf dieser Versammlung sei mitgeteilt worden, dass nun 31 Stellen gestrichen werden, die Betroffenen ab dem 1. April freigestellt sind.

„KNDM“: Handlungsbedarf bei der Landesregierung

Der DuMont Verlag (u.a. Kölner Stadt-Anzeiger) gab bekannt, dass man zum April 2026 die Herausgeberschaft der Kölnischen Rundschau und so die redaktionelle Verantwortung sichere. Überrascht von dem Branchen-Hammer wurde auch Konstantin Neven DuMont (56).

Der erfolgreiche kölsche Immobilien-Unternehmer und Medien-Visionär – ab 1995 im Unternehmen selbst tätig und von Januar 2009 bis Dezember 2010 einst Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg – kommentiert die Vorgänge für koeln0221 betroffen in einem Gastbeitrag.

“Der Niedergang der Meinungsvielfalt im Lokalen macht mich persönlich betroffen. Als zwanzigjähriger bin ich voller Enthusiasmus nach Amerika gezogen, um investigativen Journalismus zu studieren. Anschließend in Köln war das alles allerdings nicht so einfach in die Praxis umzusetzen als gedacht. Dann kam natürlich auch noch die Digitalisierung mit voller Wucht um die Ecke. Früher hatte es sich für kluge Köpfe gelohnt den Journalismus Beruf auszuüben, heutzutage leider nicht mehr. Wenn jemand dann noch 10 Kinder hat so wie ich, ist die Aussicht damit genügend zu verdienen, noch geringer. 

Für Helmut Heinen und all die Mitarbeiter, die jetzt ihren Job verlieren, tut’s mir wirklich leid. Helmut Heinen kenne ich schon, solange ich denken kann. Ich hab ihn immer als unprätentiösen und aufrechten Konservativen erlebt.

Gleichzeitig frage ich mich natürlich, was in Zukunft die Marke Kölnische Rundschau noch ausmachen soll, wenn selbst Mitarbeitern wie Frank Überall gekündigt wird? 

Im Prinzip ist jetzt auch die Landesregierung in Düsseldorf gefordert, Maßnahmen zu ergreifen die Meinungsvielfalt im Lokalen zu sichern. Man kann doch nicht die Zeitungslandschaft aussterben lassen und gleichzeitig einen altmodischen öffentlichen Rundfunk wie zur Zeit weiterlaufen lassen.”

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