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Dormagen: Mitschüler starten Aktion für getöteten Yosef (†14)

Dormagen | Teddybären. Ein Wimpel seines Fußballklubs FC Delhoven. Viele bunte Blümchen, Kerzen und Karten. Um das Grab des getöteten Dormagener Realschülers Yosef M. (†14) wird sich liebevoll gekümmert.

Und mit einer weiteren berührenden Aktion soll das Gedenken an den Jugendlichen, der Anfang Februar von einem zwölfjährigen Kind erstochen wurde, aufrechterhalten werden.

In Form einer Andacht in der St. Michael Kirche am südlichen Ende der Kölner Straße und Fußgängerzone von Dormagen. „Gedenktag für Yosef M. Gemeinsam möchten wir an ihn erinnern“, heißt es für den 10. März um 18 Uhr.

Familie des Getöteten Yosef bleibt in Trauer nicht allein

Der in einer christlichen Familie aufgewachsene Yosef wird in einer als Bekanntmachung genutzten KI-Montage im Wolkenmeer auf dem Weg die Himmelsstufen herauf, gepflastert mit brennenden Kerzen, gezeigt. Ein Motiv, das eine Mitschülerin liebevoll gestaltet hat und die den Gedenktag mit zwei Lehrerinnen organisiert.

Es erinnert an die Lichterkette, die Nachbarin Kerstin Ruhe unmittelbar nach der furchtbaren Tag initiiert hatte und zu der mehr als 2000 Teilnehmer – die Rede ist in der Spitze gar von 4000 – trotz Schlechtwetters mit Unterstützung eines Organisationsteams der Stadt Dormagen um Bürgermeister Erik Lierenfeld an diesem Nachmittag erschienen waren, um Yosef heimzuleuchten.

Auch vier Wochen nach dem unseligen Drama kümmert sich Kerstin aufopferungsvoll um Yosefs Familie, pflegt mit ihr auch das Grab und steht als Patin der Mutter Lily, die als Flüchtling aus Eritrea der deutschen Sprache noch nicht komplett mächtig ist, und den Geschwistern mit Rat und Tat zur Seite.

Der angekündigte Gedenktag für Yosef ist ein weiteres Zeichen der Solidarität in der Stadt im Kölner Norden und ein Akt der Bewältigung des „Traumas“, von der Bürgermeister Lierenfeld gesprochen hatte.

Das mutmaßliche „Täterkind“ soll mit seiner Familie längst aus der Stadt gezogen sein und unter neuer Identität woanders leben, weitere Spekulationen verbieten sich derweil.

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