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Februar 17, 2026
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Zoff um Prinzenspange – der Hintergrund ist übel traurig. . .

Köln | Moralisch verwerflich oder nicht. . .?

Das Thema Altersarmut. In unseren Zeiten aktueller denn je.

Unfreiwillig wird das durch ein aktuelles Beispiel im Kölner Karneval wieder deutlich. Doch der Reihe nach: Dass im Netz immer wieder Prinzenspangen von Usern in den einschlägigen Online-Verkaufsportalen angeboten werden, ist seit vielen Jahren schon gang und gäbe und echten Jecken seit jeher ein Ärgernis.

Streit um Karnevals-Devotionalien im Netz

Als auf Facebook nun Karnevalistin Heike M. (Name geändert) ein solches Verkaufsangebot einer anderen Userin von diversen Karnevalsorden und einer Prinzenspange von 2023 für 70 Euro entdeckte, reagierte sie empört und griff die Frau dafür an.

Sie sei „wütend“, denn die Prinzenspange habe einem bekannten, verstorbenen Karnevalisten gehört. „Das ist dem Gregor seine Spange und die hat nichts damit zu tun! Eine Spange bekommt man verliehen, die verkauft man einfach nicht, so ist das“, erklärt sie auf 0221-Nachfrage.

Dem Angriff wich die Betroffene in der öffentlichen Situation aus, erklärte nur, das sei ihre Sache. Auf unsere Nachfrage erklärt sie aber nun den Hintergrund und was sie zur empörten Haltung denkt: „Ich kann das verstehen und wenn ich nicht im Moment in einer absoluten Notlage wäre, hätte ich die nie zum Verkauf angeboten.“

Notlage, was heißt das? „Ich bekomme ab Februar Rente, aber erst Ende Februar, und bin jetzt den ganzen Februar eigentlich mittellos, aber das muss ich ja nicht jedem auf die Nase binden….“

Sie beteuert weiter: „Das war meine Prinzenspange, die habe ich bekommen, als ich mit meinen Söhnen in dem Jahr ehrenamtlich im Sicherheitsdienst und Wagenbegleiter im Rosenmontagszug war. Gregor Rotarius´ Sachen sind alle nach dem Tod an seine Geschwister gegangen. Zwei Schwestern, ein Bruder – wer die Sachen letztendlich hat, entzieht sich meiner Kenntnis.“

Moralisch verwerflich oder nicht? Das muss wohl jede(r) mit sich selbst ausmachen.

Die empörte Karnevalistin jedenfalls bleibt trotz der Erklärung, die einer Rechtfertigung gleichkommt, bei ihrer Haltung und wirft der Verkäuferin, der sie kein Wort glaubt, Lügen sowie Rufmord vor: „Ich habe kein Verständnis für diese Frau. Gregor Rotarius war bekannt und geschätzt bei den Karnevalististen, Gruppen und Vereinen. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was diese unverschämte Person macht.“

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